About Me and My Blog

Hi, ich bin Sarah und war vom 13.07.2015 bis zum 13.07.2016 in Australien und habe dort mein Leben verbracht. In meinem Blog sind meine ganzen Erfahrungen von meinem Leben hier!

Liebe Grüße Eure Sarah!

Mittwoch, 1. August 2018

Strand, Tempel und vieles mehr

Hallo,

Wie schon im vorherigen Blogpost erwähnt, wollte ich eigentlich schon am Mittwochabend meine Weiterreise antreten und nach Nha Trang fahren. Da mir, aber leider schon am Dienstagabend gesagt wurde, dass der Bus ausgebucht ist, habe ich mich am Mittwochmorgen auf den Weg zum Busunternehmen gemacht. Davor musste ich aber schon alles zusammenpacken und aus meinem alten Hostel auschecken, da sie mich keine weitere Nacht unterbringen konnten. Ich hatte aber die Möglichkeit mein Gepäck bei ihnen stehen zu lassen um dadurch wenigstens mobiler zu sein. 

Beim Busunternehmen angekommen wurde mir noch einmal bestätigt, dass der Bus ausgebucht war und ich erst am Donnerstagabend Hoi an verlassen könne. Also habe ich den Bus für Donnerstagabend gebucht und bin auf dem Rückweg zum Hostel noch mein Kleid abholen gegangen. Davon Bilder unten im Blogeintrag. 

Im alten Hostel angekommen, habe ich erstmal mein Hostel in Nha Trang angeschrieben und mit ihnen bestätigt ob ich meinen Aufenthalt um einen Tag verschieben könnte, was auch ohne Komplikationen ging. Dann hatte ich die Möglichkeit, in einem anderen Hostel in Hoi an, welches von der gleichen Kette wie mein altes Hostel betrieben wird nich eine Nacht zu buchen. 

Da es im Moment wo ich umziehen wollte angefangen hat zu regnen, habe ich mich entschieden noch in meinem alten Hostel zu warten, bevor ich umziehen wollte, da ich nicht klitschnass werden wollte und Zeit hatte. 

Als der Regen aufgehört hat, bin ich dann los zu meinem neuen Hostel und konnte dort mein Zeug abstellen. Auf dem Weg habe ich mir noch ein Banh Mi geholt (belegtes Brötchen) und war damit auch Mittagessen technisch gut versorgt. Bis ich einchecken konnte habe ich im Hostel gewartet, denn es war nicht mehr lange und nachdem ganzen Stress hatte ich eine Pause nötig. 

Nachdem ich eingecheckt habe, wollte ich mich mal wieder meiner weiteren Reiseplanung widmen und habe damit einen schönen Nachmittag verbracht, während ich geplant habe, kam auch eine meiner beiden Mitbewohnerinnen vorbei. Diese kommt aus der französischen Schweiz und hat sich während ihrer Semesterferien, die Zeit genommen durch Vietnam zu reisen und sollte am nächsten Tag in der Früh abreisen.

Abends bin ich nochmal unterwegs gewesen und habe was Kleines gegessen. Als ich nach diesem Ausflug wieder ankam, habe ich auch meine zweite Mitbewohnerin kennengelernt. Diese hat ihren Vertrag als Grafikdesignerin in Shanghai auslaufen lassen und wollte nicht ihre Stelle in London weiterführen, sondern jetzt selbstständig arbeiten und währenddessen durch die Asien reisen. Sie war also etwas am Arbeiten und hat auch nach Kunden gesucht und damit ganz neue Erfahrungen gemacht. Danach bin ich früh ins Bett gegangen, weil ich bemerkt habe, dass ich eine Erkältung bekommen würde und ich diese umgehen wollte.

In der Früh habe ich erstmal ausgeschlafen und bin dann mit der Mitbewohnerin, die Grafikdesignerin ist frühstücken gegangen. Dort haben wir geratscht und Erfahrungen ausgetauscht. Ich habe die Zeit bevor ich auschecken musste im Hostelzimmer verbracht, denn meine Erkältung ist natürlich trotzdem gekommen. Mir war bewusst, dass ich bestimmt krank werde, denn es ist ziemlich normal auf solchen Reisen krank zu werden, denn der ständige Wechsel aus kalten Räumen und der sehr heißen Außenwelt tut niemand wirklich gut. Nachdem ich die Symptome für Dengue Fieber gecheckt hatte und diese nicht auf mich zutrafen, war mein Gefühl auch besser.

Den Nachmittag habe ich mit Blog schreiben und lesen verbracht. Nachdem ich mir noch ein paar Snacks für die Fahrt gekauft hatte, ging es dann auch wieder los und ich habe mich wieder ins Gefecht des Busfahrens gekämpft. Diesmal haben zwei Jungs sich entschieden ihre Motorräder im Bus zu transportieren, ich dachte damit fährt man, aber vielleicht sind sie auch nur modisches Accessoire für Instagramfotos. Nachdem von diesen das Benzin abgelassen wurde und sie in den Gepäckfächern unten verstaut wurden, konnten auch die anderen Koffer eingeladen werden und ich konnte mich glücklich schätzen, dass mein Gepäck nicht in der Nähe von den Motorrädern lag.

Die Fahrt war lang, aber wir kamen wie bis jetzt immer früher als erwartet an und ich habe mich um 5 Uhr früh durch Nha Trang auf den Weg zu meinem Hostel gemacht. Ich bin die 15 Minuten gelaufen und habe beim Einchecken auch gleich die Geschichten von den anderen Leuten gehört, welche von ihren Taxifahrern abgezockt wurden. Ich hatte die Möglichkeit schon in mein Zimmer zu gehen und nochmal vorm Frühstück zu schlafen. Da meine Erkältung noch nicht wirklich besser geworden war, habe ich am Vormittag erstmal bisschen entspannt und habe mich danach auf dem Weg zum Busunternehmen gemacht, um diesmal mein Ticket früher zu bestätigen, um nicht nochmal Probleme zu bekommen. Danach bin ich am Strand entlang zum Hostel gelaufen.

Im Hostelzimmer habe ich ein weiteres Mädchen kennengelernt, eine gebürtige Amerikanerin, wobei die Eltern eigentlich aus Vietnam kommen und geflohen sind. Sie hat in der Uni angefangen vietnamesisch zu lernen, aber konnte es nie mit der Familie sprechen. Sie ist durch Südostasien gereist und hat in Vietnam noch Familie besucht und sich nach 24 Jahren, dass erstmal richtig zuhause gefühlt. Wir sind abends zusammen essen gegangen und wollten noch den Nachtmarkt unsicher machen, welcher sich für einen totalen Flop rausstellte.

Am Samstag hat sie mich gefragt, ob wir zusammen zwei Tempel anschauen wollen, da ich mir gedacht habe, dass ich auch noch am Sonntag zum Strand gehen kann, bin ich mit ihr mitgekommen und wir haben uns den Po Nagar Tempel angeschaut und noch die Long Son Pagode angeschaut. Danach sind wir noch essen gegangen. Wir wollten Meeresfrüchte essen und sind in einem Restaurant gelandet, wo der Fisch bzw. die Meeresfrüchte noch in Becken schwimmen und dann frisch für einen zubereitet werden.

Wir hatten echt einen schönen Tag und hatten echt gute Gespräche und ich habe von ihr noch ein paar Empfehlungen für meine Weiterreise bekommen. Sie wollte heute leider schon abreisen und ich habe noch mehr Zeit in Nha Trang gehabt.

Abends habe ich nur noch etwas Mango, die wirklich gut und günstig ist, gegessen und bin schlafen gegangen um meine Erkältung weiter zu bekämpfen.

Den Sonntag habe ich, dann am Strand genossen. Ich habe mir für knappe 2€ eine Liege mit Sonnenschirm bekommen und konnte dadurch entspannt am Wasser chillen und lesen und die Zeit genießen. Mittags habe ich noch was gegessen und habe entspannt.

Abends habe ich nochmal entschieden zum Strand zu gehen, während ich noch einen Mango Shake trinke und habe den schönsten Himmel seit langen gesehen, davon Bilder auch wie immer unten. Es war wirklich unglaublich schön und war ein unglaublicher guter Abschied von Nha Trang. Danach habe ich noch meine Sachen gepackt, denn am Montag sollte es früh für mich los gehen auf den Weg nach Saigon bzw. Ho Chi Minh Stadt, wie es mittlerweile heißt, aber die meisten Leute sagen trotzdem noch Saigon.

Der Montag war lang und anstrengen, obwohl man das von den ganzen Tag im Bus sitzen nicht erwartet, kann das einen auch fertig machen. Wir haben zwischendurch Pause gemacht und ich konnte kurz meine Beine ausstrecken, trotzdem war es wirklich unangenehm. Als ich abends endlich in Saigon angekommen war, habe ich noch ums Eck von meinem Hostel was gegessen und bin dann nach etwas Blog schreiben ins Bett gefallen.

Dienstag früh bin ich im Hostel erstmal frühstücken gegangen und habe mich dann zu Fuß auf den Weg durch Saigon gemacht. Ich bin zuerst zum Revolutionsmuseum gegangen und dort vorbeigelaufen, dann ging es weiter zum vietnamesischen Notre Dame, welcher von den Franzosen gebaut wurde, der Bau fing 1877 an und er wurde 1880 eröffnet. Leider wird er im Moment restauriert und ich konnte nicht reingehen und ihn begutachten. Danach ging es weiter zum Unabhängigkeitspalast und danach ins Kriegsmuseum. 

Das Kriegsmuseum hat mich wirklich beeindruckt, denn es wurde viel mit Bildern von Fotografen aus der ganzen Welt gearbeitet und dadurch wurde die Situation noch extremer dargestellt. Wenn man mal nach Saigon kommen würde, kann ich es jeden ans Herz legen. Es ist sehr traurig, aber ich habe mal wieder wertschätzen gelernt, dass ich in Deutschland lebe und dort sehr sicher bin. Denn es sind immer noch Landminen im Umkreis von Vietnam, die weiterhin Menschen umbringen. Außerdem gibt es immer noch Auswirkungen von den Giftgasen, die im Krieg eingesetzt wurden und dadurch sind Teile der Bevölkerung immer noch betroffen. 

Nach dieser beeindruckenden, aber auch bedrückenden Erfahrung bin ich erstmal Essen gegangen und habe mir Pho bestellt, eine Suppe mit Reisnudeln, Rindfleisch (wenn man möchte) und Gemüse. Während ich gegessen habe, haben sich zwei Vietnamesinnen an meinen Tisch gesetzt und wir haben Small Talk geführt. Die eine von beiden hat mir erzählt, dass sie einen Bekannten in der Schweiz hat und diesen gerne mal besuchen würde, aber um einen Urlaub in Europa machen zu können, müsste sie im Lotto gewinnen. Dieses Gespräch hat mir auch nochmal wirklich Wertschätzung für mein Leben gegeben, denn für die meisten Menschen aus den westlichen Ländern ist es unglaublich günstig nach Asien zu fliegen und dort Urlaub zu machen. Die Preise sind aber so niedrig, weil die Löhne der Bevölkerung so niedrig sind, dass die Preise angepasst sind.

Da ich nach diesen Erlebnissen eigentlich erstmal Entspannung brauchte, habe ich mich auf den Weg ins Hostel gemacht und bin auf diesem Weg bei einem Kino vorbeigekommen. Da ich eigentlich unbedingt noch den neuen Mamma Mia Film schauen wollte und ich gesehen habe, dass dieser dort läuft bin ich ins Kino. Dort wurde mir, dann auch gesagt, dass er in einer halben Stunde auf Englisch anfängt und ich habe mir natürlich gleich ein Ticket gegönnt (für 2€) und habe mich mit Snacks ausgestattet. Nur kurz der Film war nicht so gut wie der erste, aber trotzdem sehr schön. 

Nach dem Kino ging es für mich dann noch was Kleines zu Abend essen und dann ab Richtung Hostel. Dort habe ich mich noch mit meinen Zimmermitbewohnern unterhalten und wir haben Reisetipps ausgetauscht. 

Da meine Zeit in Vietnam bald zu Ende geht, möchte ich schon mal ankündigen, dass ich immer nach jedem Land ein Feedback Post veröffentlichen werden, über das ganze Land und meine Zeit dort. Diese werde ich dann in Gewisse Kategorien einteilen. Dadurch ist der Blog, dann zwar ein bisschen im Verzug zu meiner Reise, aber ich möchte einfach zu jedem Land gesammelt noch mal was schreiben und dadurch gibt es noch ein paar extra Artikel.

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt eure Zeit.

Liebe Grüße! Eure Sarah!

Po Nagar in Nha Trang

Po Nagar in Nha Trang

Long Son Pagoda in Nha Trang

Blick von der Long Son Pagoda in Nha Trang

Ich in Po Nagar

Strand in Nha Trang

Strand in Nha Trang

Mittagessen frische Shrimps

Frühlingsrollen


Mangosmoothie am Abend

Wunderschöner letzter Abend in Nha Trang

Fahrt nach Saigon



Mein Kleid von hinten, leider war es allein schwer das Foto zu machen, vielleicht gibt es später nochmal ein besseres Bild, wo meine Hand ist, ist nochmal ein "Loch"

Park in Saigon

Kleid von vorne

Vor dem Kriegsmuseum

Teil der Ausstellung im Kriegsmuseum

Kriegsmuseum 


Kriegsmuseum

Kriegsmuseum

Kriegsmuseum

Notre Dame in Saigon 

Unabhängigkeitspalast


Bar in Saigon

Kriegsmuseum, der Ersthelfer mit verbundenen Auge, hilft trotzdem noch weiteren Verletzten

Kriegsmuseum

Straßenkunst in Saigon



Kriegsmuseum


Kriegsmuseum, Mädchen, dass auf ihre Brüder aufpasst


Kriegsmuseum
Pho

1. Abendessen in Saigon

Mittwoch, 25. Juli 2018

Weitere Städte auf meiner Tour

Hallo,

Meinen neu errungenen Tag, durch die Annullierung meines Trips, habe ich in der Altstadt von Hanoi verbracht. Diese hat viele kleine Gassen und Wege, die überall hinführen. Durch diese bin ich zuerst geschlendert und habe mir weiter, das treiben der Stadt angeschaut.

Danach habe ich mich entschieden noch um den Hoan-Kiem See oder auch "Sees des zurückgegebenen Schwertes" zu laufen. Hier die Erklärung der Namensgebung von Wikipedia:  Anfang des 15. Jahrhunderts, während der chinesischen Besatzung, übergab der Sage nach eine riesige, im See lebende, goldene Schildkröte dem armen Fischer Le Loi (vietnames. Lê Lợi) ein magisches Schwert, welches ihn unbesiegbar machte. Er benutzte das Zauberschwert, um in einem erbitterten Kampf (1418–1428) die Truppen der Ming-Dynastie vernichtend zu schlagen, und wurde im Jahre 1428 König. Nach der Siegesparade begab sich der junge König zum See, um den Göttern zu danken. Da tauchte die goldene Schildkröte erneut auf und forderte das Schwert zurück. Bevor Le Loi sich entscheiden konnte, löste sich plötzlich das Schwert aus der Scheide, stieg zum Himmel empor und verwandelte sich in einen großen jadefarbenen Drachen, der über dem See schwebte und dann in die Tiefe stürzte.
Le Loi ernannte das Tier zum Schutzgeist des Sees. Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ Le Loi auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees den dreistöckigen Schildkrötenturm (Thap Rua) errichten, der bis heute das Wahrzeichen Hanois ist

Dieser ist wirklich sehr schön und man kann drum herum überall auf einer Bank sitzen und sich das treiben der Stadt anschauen. Dies habe ich dann auch eine Weile gemacht. Danach habe ich mir ein Restaurant fürs Mittagessen gesucht. Ich habe eines direkt am See gefunden und konnte, dann bei Sicht auf den See essen. 

Danach habe ich etwas Pause gemacht und bin dann noch einkaufen für mein Abendessen gegangen, nur etwas kleines auf die Hand und für die morgige Fahrt schon Besorgungen gemacht. Denn morgen Abend fährt mein Bus nach Hue, wozu es natürlich auch noch Berichte werden gibt.

Der Tag an dem es weiter geht. Ich startete in den Donnerstag indem ich frühstücken ging. Dann habe ich ganz gemütlich meine Sachen gepackt und alles für meine Bustour organisiert. 
Ich hatte die Möglichkeit meine Sachen im Hostel zu lassen und konnte deshalb ohne Koffer meine restliche Zeit nutzen. Also habe ich mich nochmal auf den Weg gemacht und bin durch die Altstadt spaziert. 

Ich habe dann noch in der Stadt Mittag gegessen und als ich mich wieder auf den Weg zum Hostel gemacht habe, fing es an zu schütten. Also habe ich meine letzten Stunden in Hanoi im Hostel verbracht und habe gelesen.

Als ich mich dann auf den Weg zum Bus gemacht habe, fing es wieder an zu schütten und ich wurde klitschnass auf dem eigentlich nur 10 Minuten langen Weg. 

Als ich an der Busstation ankam, konnte ich mich endlich unterstellen. Kurz danach kam auch der Bus und ich konnte meinen Rucksack einladen und dann einsteigen. In den Bussen sind „Stockbetten“ mit Sitzen, die man zu liegen stellen kann, aber auch die Rückenlehne hochstellen, um aufrecht zu sitzen. 

Ich war umgeben von einer französischen Klasse, wo ich mich auch frage, warum macht man eine Klassenfahrt nach Vietnam, wenn man in Frankreich wohnt. Vielleicht war ich auch einfach nur in der falschen Schule, bei uns waren die Klassenfahrten in Deutschland und das große Event die Studienfahrt, die nach Italien ging.  Naja sie waren, zum Glück alle ziemlich müde und sie sind alle sehr schnell eingeschlafen und ich hatte meine Ruhe. 

Ich habe also in Ruhe geschlafen und habe mich entspannt. Da mir schon erzählt wurde, dass der Bus meistens früher ankommt, als auf dem Ticket steht. Also habe ich dazwischen immer mal auf Google Maps geschaut, wo wir ungefähr sind, damit ich nicht meinen Ausstieg verpasse. 

Wir kamen knappe 1,5 Stunden früher an, als geplant war und war schon bereit aus zu steigen. Als wir dann am Halt ankamen, wurde allen gesagt, dass wir angekommen sind und die französische Schulkasse musste aufgeweckt werden, damit sie auch aufstehen und aussteigen. 

Also bin ich danach in die Innenstadt zu meinem Hostel gelaufen. Dort habe ich dann erstmal Frühstück bekommen und nach einer halben Stunde hatte ich sogar die Möglichkeit schon in mein Zimmer zu gehen, obwohl die normale Check-In-Zeit erst 5 Stunden später war. 

Also habe ich in meinem Zimmer ein bisschen entspannt und bin dann duschen gegangen und habe mich fertig gemacht. Ich habe mich dann um 10 Uhr auf den Weg gemacht Richtung Verbotene Stadt von Hue. Diese habe ich dann besichtigt, Hue ist die alte Kaiserstadt von Vietnam und war die Hauptstadt vor Hanoi. 

Die verbotene Stadt in Hue, erinnert an die verbotene Stadt in Peking, jedoch ist die verbotene Stadt in Hue durch den Vietnamkrieg ziemlich zerstört worden. Deshalb wird diese seit einiger Zeit restauriert und neu gebaut. Es ist wirklich sehr schön und hat sehr fotogene Ecken. 

Den Rest des Tages habe ich entspannt, denn ich war noch sehr fertig von meiner kurzen Nacht im Bus. Ich habe abends noch etwas Kleines gegessen und bin dann abends früh ins Bett. 

Samstag früh wurde ich von zwei neuen Mitbewohnerinnen in meinem Zimmer geweckt, die genauso wie ich relativ früh ankamen. Ich war, dann ziemlich entspannt und hatte zum Glück wieder ein bisschen ausgeschlafen und konnte dann wieder in den Tag starten. 

Danach habe ich entspannt gefrühstückt und habe mich dann auf den Weg gemacht und bin durch Hue gelaufen. Die Stadt ist um einiges kleiner als Hanoi, aber hat seinen eigenen Charme. Hue liegt am Parfüm Fluss, der einen besonderen Geruch haben soll, ich habe ihn leider nicht gerochen, weil der Geruch wahrscheinlich von den Autoabgasen übertönt wurde. Vielleicht ist die Idee vom besonderen Geruch auch einfach nur Schwindel und er riecht wie jeder andere Fluss.

Den Samstagabend habe ich noch auf dem Nachtmarkt ausklingen lassen, welcher zwei Straßen von meinem Hostel entfernt war. Dieser war ganz nett, aber nicht überragend, da habe ich schon schönere und größere Märkte in Vietnam gesehen. Es gab ein paar Stände mit Armbändern, ein paar mit Fakeware und ein paar mit Essen.

Am Sonntag musste ich erstmal früh aufstehen, denn mein Bus sollte mich relativ früh abholen. Also habe ich ein letztes Mal gemütlich im Hostel gefrühstückt und wurde dann von Busshuttle abgeholt und zur Bushaltestelle gefahren. Dort ging es dann in den Bus und auf den Weg nach Hoi an. Die Fahrt war ganz ok, da sie relativ kurz war, war das natürlich sehr angenehm. 

In Hoi An angekommen, bin ich von der Bushaltestelle zu meinem Hostel gelaufen und wurde, dort erstmal beraten, was man in Hoi an gut machen kann und welche Angebote für Aktivitäten mein Hostel hat. 

Ich bin erstmal über den Markt gelaufen und habe mir ein Banh Mi geholt, ein Vietnamesisches belegtes Brot, das mit Fleisch, Brühe und anderen Sachen belegt wird, dies hat echt gut geschmeckt und war sehr günstig. Dann bin ich noch über den Kleidermarkt von Hoi an zu laufen. Dieser war ganz nett, man kann viele Fakesachen kaufen, aber auch Kleidung, die nicht gefakt ist und sehr schön. 

Hoi an ist für das Essen und die Schneider bekannt und deshalb lassen sich viele Leute in Hoi an Anzüge, Kleider und so weiter Maßanfertigen und sparen damit viel Geld, dazu später mehr. 

Danach konnte ich ins Hostel einchecken und mein Zeug ablegen und mich kurz ausruhen. Ich hatte mich dazu entschieden an einer der Aktivitäten teilzunehmen, die mein Hostel umsonst anbietet. Es war eine Streetfood Tour, bei der man natürlich das Essen bezahlen muss, aber sonst die Führung umsonst bekommt. Dort habe ich relativ viele Leute aus meinem Hostel kennen gelernt und wir haben zusammen verschiedene Sachen probiert. 

Zuerst gab es Hitting Cake, ein Reispapier, das gegrillt um ein gekochtes Reispapier gelegt wird. Dieses muss man, dann zuerst schlagen und danach isst man es mit Soja oder Fischsauce. Ohne Soße hat es ziemlich langweilig geschmeckt, aber mit den Soßen hat es natürlich besser geschmeckt. Davon habe ich leider kein Foto gemacht. 
Danach haben wir eine Art „Pfannkuchen“ gegessen, zumindest wurde es so genannt. Es war ein Reispapier unten in der Schüssel und darauf war dann Shrimp mit Schweinefleisch und Zwiebel mit einer tomatigen Soße. Das hat echt ganz gut geschmeckt, war aber nur eine sehr kleine Portion also nicht wirklich sättigend. Bild ist unten.
Zuletzt gab es eine Reispapierrolle, die man selbst mit Gemüse und gegrilltem Schweinefleisch füllt und dann mit Erdnusssoße isst. Diese waren auch echt gut und super frisch. Dazu auch kein Bild, aber vielleicht kommt zu so etwas nochmal ein Bild dazu. 

Nach der Streetfood Tour sind wir wieder ins Hostel gegangen und haben zusammen gechillt, bisschen was getrunken und geratscht. Durch diese Aktivitäten habe ich echt viele Leute in meinem Hostel kennengelernt. 

Am Montag habe ich im Hostel gefrühstückt und bin dann aufgebrochen um ein bisschen durch die Stadt zu laufen. Ich habe mich auf diesen Weg echt in Hoi an verliebt, denn die Stadt ist ganz gemütlich und nicht zu voll und groß wie Hanoi. Es hängen überall Laternen herum, dafür ist Hoi an auch berühmt und es sind überall Modeläden mit schönen Kleidern, Hosen und allem. 

Nach meinem Abenteuer beim Schneider habe ich eine kurze Pause im Hostel gemacht und bin nachmittags auf eine vom Hostel angebotene Fahrradtour gegangen. Dort sind wir aus der Innenstadt von Hoi an gefahren und habe uns zuerst einen Familientempel angeschaut. Der Unterschied zwischen "normalen" Tempeln und Familientempeln ist, dass "normale" Tempel für alle Menschen zum beten da sind und dort betet man die Götter an. In Familientempel jeder "Nachname" hat einen Familientempel um ihre verstorbenen Familienangehörigen zu ehren. Danach sind wir noch zum Reispapier machen gefahren, dies habe ich am nächsten Tag nochmal gemacht, dazu ist ein Bild unten. Reispapier wird aus Reismilch gemacht, Mix aus Reismehl und Wasser, und dann auf einem Stoffstück gedünstet.

Nach der Fahrradtour bin ich mit einer Bekannten aus dem Hostel Abendessen gegangen und wir haben verschiedene vietnamesische Gerichte probiert, hierzu habe ich leider keine Bilder. Danach habe ich mit meinen Zimmerbewohnern im Hostel umsonst Bier getrunken. Danach bin ich mit einer Gruppe Jungs aus meinem Hostel noch zum Nachtmarkt in Hoi an gegangen. Dort habe ich noch ein Eis gegessen und wir haben uns noch bisschen in eine Bar gesetzt und haben dort noch etwas gefeiert.

Für Dienstag habe ich mit ein paar Bekannten aus dem Hostel eine Tour in Hoi an gebucht. Wir sind zuerst über den Markt in Hoi an gelaufen und haben dort für den folgenden Kochkurs eingekauft. Danach sind wir mit dem Boot weitergefahren und haben uns etwas die Umgebung angeschaut. Danach ging es in kleinen runden Booten weiter und haben dort versucht kleine Krebse zu fischen, dort haben wir sogar ein paar gefangen. Danach hatten wir einen Kochkurs und haben dort gelernt vier Gerichte zu kochen.

Zuerst haben wir Frühlingsrollen selbst gemacht und diese mit einer Erdnusssoße gegessen, die wir auch selber gemacht haben.
Danach gab es einen vietnamesischen Pfannkuchen gemacht, welcher außen aus Reismilch, Gewürzen, Fleisch und Shrimps gemacht wird und gefüllt mit Sojasprossen gegessen wird, dazu gab es auch wieder eine selbstgemachte Soße.
Unser drittes Gericht waren angebratene Nudeln mit Pak Choi, Karotte, Zwiebel und Shrimps. Dazu gab es eine Soße aus Sojasoße und Gewürzen.
Zuletzt haben wir noch eine Suppe gemacht, dafür haben wir zu beginn unseres Kochkurses eine Brühe selbstgemacht. Die Suppe war mit Rindfleisch, Sojasprossen, Zitronen Basilikum, Koriander und Nudeln.
Alle vier Gerichte haben echt gut geschmeckt und der Ausflug war echt super cool.

Nach dem vielen Essen im Kochkurs habe ich dann erstmal eine lange Pause gemacht und entspannt. Außerdem hatte ich meine zwei Anproben für mein Kleid, mehr dazu unten.

Abends hat mein Hostel noch angeboten umsonst Frühlingsrollen zu machen und da ich noch nicht zu Abend gegessen hatte, wollte ich daran teilnehmen und umsonst Abendessen. Wir saßen also alle im Gemeinschaftsraum vom Hostel und haben dort dann gelernt wie man Frühlingsrollen richtig macht, was ich ja schon aus dem Kochkurs konnte, aber es war echt ganz nett um mit den Leuten aus dem Hostel zu ratschen und umsonst Essen zu bekommen. Abends bin ich dann einfach früh ins Bett, denn die letzten Tage waren echt lang und ich brauchte mal wieder etwas mehr schlaf.

Am Tag wo ihr diesen Blogeintrag lesen könnt wollte ich eigentlich schon am Abend nach Nha Trang fahren, leider war der Bus schon ausgebucht und ich muss deshalb erst am Donnerstag Abend den Bus nach Nha Trang nehmen. Da ich ja relativ viel Zeit habe ist es nicht so ein Problem, aber trotzdem sehr schade.

Zum Shoppen in Hoi an, ich habe am Tag von meiner Ankunft in Hoi an viel mit anderen Reisenden darüber unterhalten, wie es ist sich etwas schneidern zu lassen, da ich mir unschlüssig war, ob ich es machen soll oder nicht. Im Endeffekt habe ich mich entschieden es zu machen, dann war nur noch die „kleine“ Entscheidung zu treffen, was für ein Kleidungsstück ich will. Irgendwann habe ich mich entschieden, dass ich ein Kleid möchte. Diese Entscheidung habe ich am Tag von meiner Ankunft in Hoi an getroffen, da es ja etwas braucht alles schneidern zu lassen und so. 
Am nächsten Tag habe ich mich, dann nochmal beim Frühstück mit nem weiteren Mädchen unterhalten und sie gefragt, was sie sich Schneidern lassen hat und sie meinte viele außergewöhnliche Sachen, aber im Nachhinein hat sie sich gedacht, sie hätte lieber etwas simples gehabt, dass sie immer wieder anziehen kann. Auf meinem Ausflug in der Stadt hatte ich dann die Idee was ich haben möchte und die Entscheidung war getroffen. 
Ich bin ein Mensch, dass wenn ich wirklich für etwas mehr Geld ausgebe für Klamotten muss ich es wirklich lieben und einen Sinn haben, also das ich nicht nur einmal im Leben anziehen kann oder gar nicht. 
Also habe ich mir gedacht, was ist ein Outfit, das man sagt sollte jede Frau im Kleiderschrank haben, ist das kleine schwarze Kleid. Deshalb habe ich mich entschieden mir ein kurzes schwarzes Kleid schneidern zu lassen. Ich bin also zu einem der Läden, die von meinem Hostel und Bekannten aus dem Hostel empfohlen wurden gegangen. Dort musste ich dann genau beschreiben, was für ein Kleid ich haben will, also welchen Stil und welchen Schnitt. Danach sucht man den Stoff aus und zuletzt wird man abgemessen. Jetzt habe ich am nächsten Tag die erste Anprobe und normalerweise hat man zwei Anproben und hat dann sein eigenes für einen maßangefertigtes Kleid bzw. Outfit.
Bei meiner ersten Anprobe war das Kleid schon angefertigt und wurde dann nochmal an manchen Stellen enger gemacht, gekürzt und ein bisschen angepasst, dass es noch besser passt.
Der erste Termin war ungefähr einen Tag nach meiner Bestellung vom Kleid und die zweite Anprobe hatte ich ungefähr 3 Stunden nach der ersten Anprobe. Bei der zweiten Anprobe war das Kleid eigentlich fertig und hat super gut ausgesehen, es mussten dann nur noch die Knöpfe angenäht werden und ich kann es Mittwoch morgen abholen. Bilder vom Kleid sind dann im Post nächste Woche. 

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt eure Zeit.


Liebe Grüße! Eure Sarah!

Hoan-Kiem-See Hanoi

Hoan-Kiem-See Hanoi

Straßen in Hanoi


Schildkrötenturm

Mein Mittagessensplatz am Hoan-Kiem-See
Ich in der verbotenen Stadt in Hue
Bus

Hue


Hue

Verbotene Stadt Hue

Verbotene Stadt Hue

Verbotene Stadt Hue

Hue

Hue

Hoi an

Hoi an



Laternen in Hoi an

Strassen in Hoi an


Hoi an

Hue bei Nacht

"Pfannkuchending" bei der Strreetfood Tour

Hoi 
Fluss in Hoi an bei Nacht

Nachtmarkt in Hoi an

Eis auf dem Nachtmarkt 

Korbboote in Hoi an

Bootstour in Hoi an


Reispapier machen

Selbstgemachte Frühlingsrollen

Selbst gemachter Reispfannkuchen

Nudeln mit Gemüse und Shrimps

Selbstgemachte Suppe

Mittwoch, 18. Juli 2018

Meine ersten Tage in Hanoi

Hallo,

Jetzt gibt es die ersten Berichte von der Reise. 

Am Donnerstag ging es dann also endlich los. Diese mal hat sich die Reise viel realer angefühlt, als die Reise nach Australien. Vielleicht weil ich es schon mal gemacht habe oder weil ich nicht in ein vorhergeplantes Umfeld gekommen bin. Ich kannte Australien zwar davor auch nicht, aber ich wusste wer meine Gastfamilie ist, dass ich Englisch reden kann und das ich mich auf Schule einstellen konnte. 

Ich wusste jetzt nur wo mein erstes Hostel ist und hatte ein paar Bilder gesehen und Reisetipps von Hanoi gehört. Sonst war ich, aber nicht wirklich vorbereitet, ich wusste nicht wann und wohin es weiter gehen sollte. Ich hatte eine Idee, aber keinen festen Plan. Ich kann die Sprache nicht und hab gehofft, dass Englisch reicht. Außerdem kannte ich natürlich niemanden in Vietnam. 

Also war ich super aufgeregt und mit etwas Panik gefüllt, als ich ins Flugzeug gestiegen bin. Der Flug war gefüllt mit vielen Filmen. Ich hatte einen Zwischenstopp in Dubai und habe dort teile der Nacht verbracht. Währenddessen habe ich mir erstmal noch ein Eis geholt, denn Emirates gibt im Sommer immer umsonst Eis aus. Der zweite Flug war wieder gefüllt mit Filmen und diesmal noch etwas Schlaf. 

Als ich also ziemlich fertig in Hanoi ankam ging es Richtung Passausgabe. Dort habe ich, dann mein Visum abgeholt, dass ich schon vorher organisiert hatte. Also konnte ich nach 10 Minuten auf das Visum warten, dann in die kurze Schlange um dann ewig auf meinen Koffer zu warten. 

Kurz bevor ich zum Lost und Found stand von den Koffern gehen wollte, weil nur noch drei Koffer auf dem Band waren, habe ich in Gedanken mal auf das Kofferband nebenan geschaut und dort meinen Koffer gefunden.

Danach habe ich mir ein Taxi ins Hostel genommen. Dort habe ich in Ruhe mein Abend ausklingen lassen. 

Am nächsten Morgen habe ich erstmal ausgeschlafen und bin dann frühstücken gegangen, danach habe ich einen Spaziergang durch die Stadt gemacht und habe mir die Stadt angeschaut. Die Fotos sind unten. Das Wetter ist sehr warm und extrem schwül, also ist man sehr glücklich, wenn man nach zwei, drei Stunden wieder ins Hostelzimmer oder einen anderen klimatisierten Raum kommt und da in Ruhe mal entspannen kann. Danach habe ich entspannt noch was gegessen und meine Reiseplanung weitergebracht. 

Am Sonntag habe ich wieder entspannt gefrühstückt und habe mich dann auf dem Weg zu einem buddhistischen Tempel gemacht und diesen besichtigt. Ich habe mich den Sitten, der Vietnamesen angepasst um niemanden zu beleidigen oder etwas falsch zu machen. Das heißt, dass man in den Tempelstätten die Schuhe auszieht und auf Socken rumläuft. 

Danach ging es wieder ins Hostel und da es dann auf einmal anfing richtig zu schütten war mein Plan eher Reiseführer lesen und weiter planen, anstatt nochmal rauszugehen.

An meinem letzten Tag in Hanoi machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt von Hanoi und bin zu einem Markt gelaufen. Dieser hatte alles was das Herz begehrt, von gefakten Markenprodukten, Schuhen, Schmuck, Essen und alles Weitere was man sich vorstellen kann. Dort habe ich etwas Zeit verbracht und noch etwas Kaltes getrunken und bin dann wieder zurück ins Hostel. Die letzten Tage bin ich sehr viel gelaufen und bin damit am Ende der Tage echt fertig. 

Wenn dieser Blogpost veröffentlicht wird, bin ich gerade in Halong Bay. Zwei Tage lang mache ich dort eine Tour und genieße meine Zeit. Ich entspanne am Wasser, kann Kayak fahren und es wird sogar ein Kochkurs angeboten. Auf diese Tour freue ich mich schon riesig, bin super gespannt. 


Mein Trip wurde leider aufgrund eines Taifuns gecancelt und deshalb bin ich also noch in Hanoi und werde meine Weiterreise am Donnerstagabend antreten. Ich werde einen Bus nehmen und nach Hue fahren und Hanoi für diese Reise hinter mich lassen. Die weiteren Stops sind auch teilweise schon geplant, aber die Infos dazu kommen, wenn ich sicher weiß, wann und wie lange ich dort bin. 

Mein eigentlicher Plan war, dass ich mit dem Zug durch Vietnam fahre. Jedoch habe ich Preise verglichen und für mich war es dadurch die bessere Alternative, ein Ticket für den Bus zu nehmen und mit diesem Ticket kann ich bis Saigon fahren und dazwischen die Städte anschauen, die mich interessieren. 

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt eure Zeit.

Liebe Grüße! Eure Sarah!

Straßen in Hanoi

Vollbelegte Bürgersteige in Hanoi, mehr zu dem
Thema in weiteren Einträgen

Hanoi

Hanoi


Hanoi

Hanoi

Buddhistischer Tempel

Buddhistischer Tempel

Buddhistischer Tempel


Hanoi

Hanoi

Hanoi


Landschaft Vietnams auf dem Weg nach Halong Bay, ging leider wieder zurück ohne Halong Bay zu sehen

Mittwoch, 11. Juli 2018

Ein neues Abenteuer beginnt

Hallo, 

Mein neues Abenteuer beginnt und diesmal ist mein Plan viel umstrittener, als bei meiner letzten Reise. Wahrscheinlich liegt es daran, dass in einer Gastfamilie in Australien das Leben sehr sicher scheint, neben einer Asienrundreise alleine und das auch noch als Mädchen. 

Jedoch ist diese Route bekannt und wird regelmäßig von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen gemacht.

Ich freue mich unglaublich auf diese Reise, doch jedes "Und bist du schon aufgeregt / nervös?", was ich ständig höre, tut mir nicht gut. Denn ich fange an mich nervös zu fragen, warum ich denn im Moment nicht nervös bin und dann kommt ein ungutes Gefühl im Bauch auf. 

Ich setzte mich morgen in den Flieger und es geht los, alles ist so gut wie zusammengepackt. Die leeren Boxen meiner Packliste sind mit Häkchen gefüllt und die ersten Verabschiedungen sind schon gesagt. 

Jetzt erstmal zu meiner Reise, denn es gibt ja auch Leute die diesen Blog lesen, die mich nicht kennen und gar nicht wissen was ich geplant habe. 
Ich fange in Hanoi in Vietnam an und reise mehr oder weniger an der Küste herunter, über Kambodscha nach Thailand, dann nach Malaysia, dann noch nach Singapur und dann noch nach Bali und genieße da auch noch ein paar Tage. Zuletzt geht es noch für ungefähr drei Wochen nach Australien, wo ich erst eine knappe Woche in Adelaide verbringen darf und meine Gastfamilie und meine Freunde wieder sehen darf. Am Ende bin ich als Base nochmal 10 Tage in Brisbane und mache von da aus Ausflüge und am 31.10 lande ich wieder in good old Germany und muss mich dem Winter gegenüberstellen und dem Ernst des Lebens oder des Erwachsen seins ins Auge schauen.

Ich habe für meine Reise ungefähr durchgeplant, habe aber trotzdem noch Punkte die ich mir anschauen kann, wenn ich noch Zeit habe oder mir etwas anderes anschauen möchte. Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt und werde euch wieder auf diesem Blog berichten und mit Informationen auszustatten. 

Morgen geht es los und ich bin so gespannt. Die nächsten Berichte gibt es bald!!

Liebe Grüße! Eure Sarah
Die Blaue Route mache ich ungefähr

Montag, 28. August 2017

Eine große Menge Quatsch

Hallo ich bin es Sarah!

Wie fange ich diesen Post, denn an. Würde ich meinem normalen Muster nach gehen dann, fange ich mit einem: "Na wie gehts denn so?" an, aber ist das ein normaler Post.

Ihr habt jetzt über ein Jahr nichts mehr von mir gehört, denn 1. wusste ich nicht worüber ich schreiben sollte. 2. Hatte ich gar keine Zeit nur einen Gedanken an diesen Blog zu verschwenden. Und 3. tut es echt weh über diesen Blog nachzudenken, obwohl ich so viele positiven Erinnerungen mit diesem Blog verbinde, werde ich traurig denn jetzt sitze ich nicht mehr im immer sonnigen Adelaide sondern im manchmal sonnigen München und sitze entweder in der Schule oder muss lernen. 

Na klar ich habe im Moment Sommerferien und war auch im Urlaub und konnte ein bisschen entspannen, aber wenn der Gedanke einer Seminararbeit, eines P-Seminar Portfolios und den Abiturprüfungen in weniger als einem Jahr herumirren fühlt man sich nie entspannt. Außerdem schweifen die Gedanken zu oft nach Australien, wo man jetzt in der Sonne (ok es ist Winter und "kalt" im Moment) liegen könnte und seine Zeit genießen, die guten Wettererinnerungen überwiegen. :)

Was ist in diesem Jahr jetzt passiert fragen sich bestimmt jetzt einige. Ich habe irgendwie die 11. Klasse überstanden und probiere mich gerade durch die W-Seminararbeit zu kämpfen. Die Freunde aus meiner alten Stufe (vor Australien) haben ihr Abi bestanden und machen jetzt was sie wollen, reisen, Chillen aber manche haben auch schon eine Ausbildung angefangen. Meine neue Stufe ist sehr nett (teilweise aber das ist ja normal) und ich habe echt nette Leute kennen gelernt.

Ich habe außerdem meinen Führerschein bestanden und kann mir nichts schöneres vorstellen als mit dem Auto rum zu cruisen. Am besten ab ans Meer, aber das geht jetzt halt nicht. 

Also die 11. Klasse ist kein Spaß und Stress pur, für die Leute die sie noch nicht erleben durften.

Ich habe nach meinem Australienaufenthalt einen Mathekurs gemacht um meine Grundkenntnisse in Mathe wieder aufzuwecken, was im Nachhinein echt eine gute Entscheidung war, denn sonst würde ich echt Probleme habe.

Ich denke immer noch gerne über meine Zeit in Australien nach und freue mich sehr nächstes Jahr wieder hinzufliegen und meine Freund und Familie dort wieder zu sehen und noch weitere Ecken kennen zu lernen. 

Außerdem schreibe ich im Moment Bewerbungen, für ein Duales Studium, dass ich dann 2018 anfangen kann und mich so weiterbilden kann. Drückt mir die Daumen, dass ich einen Platz bekomme. :)

Irgendwie hat sich mein Schulleben verändert seit ich wieder da bin, nicht nur das es stressiger wurde. :) Es ist einfach, ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann, aber es ist nicht mehr das gleiche.

Die meisten Fragen sich wahrscheinlich warum ich heute wieder einen Post geschrieben habe und warum ich nur so sinnloses zusammenhangslosen Schmarrn schreibe. Aber hey an meinen zusammenhangslosen Quatsch solltet ihr euch schon gewöhnt haben nach 58 veröffentlichen Beiträgen. Glückwunsch wenn ihr alle gelesen habt und noch nicht verrückt geworden seid, ich hätte es nicht durchgehalten.

Für alle die meinen Blog entdecken und jetzt bald ins Ausland gehen. Genießt jeden Tag macht worauf ihr Lust habt, denkt nicht zu sehr über die Schule nach sondern über die schönen Tage die ihr genießen solltet. Mit Schule meine ich die Schule in dem Land wo ihr ins Ausland geht und das von dem ihr los fliegt, welches natürlich das ist wo ihr wieder hin heimfliegt, aber das wird nicht mehr euer einziges Zuhause sein.

Sarah du verzettelst dich wieder, ich war ja bei der Frage warum ich heute einen Beitrag schreibe. Warum ich diesen Beitrag schreiben, vielleicht aus Langeweile, weil ich Ablenkung von meiner Seminararbeit brauch, vielleicht auch weil ich in Erinnerungen schwelgen will, vielleicht weil ich mich für die 5000 Klicks bedanken will, ok das habe ich erst beim schreiben von diesem Beitrag gemerkt, aber vielleicht auch um mal bisschen was los zu werden, worum ich mir zwar gerne Gedanken machen würde, aber diese immer wieder verdränge, weil ich besseres zu tun habe (Seminararbeit und so, ich fange an mich zu wiederholen).

Ich schaue mir immer wieder diese Zahl an 5000 Klicks, klar die sind nicht von 5000 Leuten aber hey es sind 5000, dass ist einfach so krass, sind meine Gedanken so interessant? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber jedem wie er will. 

Ich frage mich immer, wer alles diesen Blog liest außer meiner Familie und so, welche Personen ihn lesen und ich gar nicht weiß, wie sie mich gefunden haben, oder ob ich sie überhaupt kenne. 

Beim schreiben von diesem Blogpost schaue ich meine Statistiken an und nebendran steht Einahmen, da frage ich mich hätte ich Geld mit diesem Blog verdienen können und wieviel ich verdienen hätte können. Ich hoffe ihr wisst alle, dass ich keinen einzigen Cent mit dem Blog verdient habe und es mir auch nie darum Geld zu verdienen und reich zu werden oder so. Ich habe es gemacht um meine Familie und Freunde zu informieren und zukünftigen Weltreisenden oder auch Austauschschülern die Angst zu nehmen. 

Mich würde es interessieren, ob irgendwer Ideen hat, was ich mit diesem Blog machen sollte, soll ich über mein trauriges Leben als 12. Klässlerin schreiben oder ihn weitervergammelt lassen, bis mein Leben vielleicht ein bisschen spannender ist und ich ein bisschen was spannenderes zu erzählen habe und von meiner Australienreise erzählen könnte, ich könnte auch kurze Anekdoten schreiben, wenn mal was in meinem Leben passieren würde. Wenn jemand andere Ideen für diesen Blog hätte, bitte schreibt mir ich bin zu unkreativ, vielleicht habt ihr aber auch die perfekte Idee und sie ist zu offensichtlich für mich um sie zu sehen. 

Wieviele Leser, die mein früheres Zeug gelesen haben, werden sich wohl diesen Post durchlesen und wieviele sind von euch neu. 

Ich weiß jetzt schreibe ich echt nur noch Quatsch, aber es tut so gut mal wieder mein Blogprofil zu sehen und irgendeinen Quatsch zu schrieben. 

Es ist irgendwie ganz komisch, meine beste Freundin ist jetzt weggezogen und es tut so viel mehr weh, wenn Freunde weggehen, als selbst weg zu gehen. Ok Australien zu verlassen, war das schlimmste was ich bis jetzt gemacht habe, aber es war immer der Hintergedanke da, dass ich wieder bei meiner Familie und so bin und das ich immer wieder zurückfliegen kann. Aber wenn eine der besten Freundinnen wegfliegt ist es so, dass man nicht weiß wann sie wiederkommt (Sarah heul leise sie ist nach London gezogen und du siehst sie nach Weihnachten wieder) aber die Idee, ich stresse grade durch mein Schulleben und sie kann jetzt ihr Leben genießen, ich bin nicht neidisch oder so einfach traurig, dass sie nicht mehr bei mir in der Straße wohnt. Als ich am Samstag gesehen habe, wie die neuen bei ihnen eingezogen sind, hätte ich heulen können, denn dieser Teil ihres Lebens ist jetzt einfach abgeschlossen und ich sitzt hier noch. Wir sind jetzt 10 Jahre befreundet, also wird diese  örtliche Trennung nicht unsere Freundschaft zerstören oder so, weil örtliche Trennung hatten wir schon als ich in Australien war und so. 

Jetzt weiß ich echt nicht mehr worüber ich schreiben und das soll echt mal was bedeuten, denn ihr wisst alle wieviel Quatsch ich schreiben kann. ;)

Ich hoffe es geht euch allen sehr gut und ihr genießt euer Leben. Vielen Dank für die schönen zwei Jahre auf vielleicht viele Weitere Jahre mit vielen Quatscheinträgen. :)

Liebe Grüße eure Sarah!