About Me and My Blog

Hi, ich bin Sarah und war vom 13.07.2015 bis zum 13.07.2016 in Australien und habe dort mein Leben verbracht. In meinem Blog sind meine ganzen Erfahrungen von meinem Leben hier!

Liebe Grüße Eure Sarah!

Mittwoch, 22. August 2018

Angkor Wat, Elefanten und viel Sticky Reis mit Mango

Hallo,

Damit dieser Blog durch den Feedback Artikel nicht zu weit in Rückstand gerät, da diese ja auch noch von den anderen Ländern kommen. Kommt in der Woche nach den Feedback Artikeln immer der Bericht über zwei Wochen und so bin ich wieder genau im Zeitplan und ihr wieder up to date zu meiner Reise.

Am Mittwoch morgen musste ich nach einer kurzen Nacht früh aufstehen, da ich den Artikel für den Blog Fertigschreiben musste, da ich die letzten Tage nicht die Ruhe hatte meinen Blog zu schreiben. Nachdem der Blogartikel fertig mit Bildern und Text ausgestattet war, konnte ich duschen gehen und mich fertig machen.

Danach habe ich im Hostel gefrühstückt, dieses Hostel hat ziemlich europäisches Frühstück und ich konnte für mich etwas normales essen.

Danach habe ich mich mit einem Bekannten getroffen, denn wir hatten ausgemacht uns ein Tuk Tuk zu teilen um zu den Killing Fields zu fahren und das Genozid Museum S21 anzuschauen. Das Killing Field, dass wir anschauen wollten heißt Choeung Ek, es ist mit das berühmteste Killing Field. Dieses ist knappe 20km von Phnom Penh entfernt und der Weg ist gut mit dem Tuk Tuk zu meistern.

Choeung Ek ist wirklich ein bedrückender, aber beeindruckender Ort. Die Geschichte von Kambodscha ist unglaublich beeindruckend und wenn man darüber nachdenkt, dass der riesige Genozid vor nur 40 Jahren stattgefunden hat, ist wirklich bestürzend. Choeung Ek bietet einen Audioguide an, welcher im Ticketpreis inklusive ist, diesen würde ich jedem empfehlen. Man kann dadurch den Terror dieses Ortes besser verstehen, da nicht viele Schilder mit Erklärungen vorhanden sind. Außerdem hört man Geschichten von Überlebenden, diese haben auch nochmal einen besonderen Eindruck. Ich habe keine Fotos dort gemacht, aber in den Links, die weiter unten sind, sind Fotos vorhanden. Mir war es einfach unangenehm dort Fotos zu machen, wo unglaublich viele Menschen gestorben sind. Eine Reisegruppe aus, indonesischen Soldaten (glaube ich), fand ich sehr unangemessen, denn sie fotografierten sich vor einem Massengrab indem über 100 Kinder und Frauen liegen oder vor dem Denkmal mit den Schädeln von den toten Opfern.

Danach wurden wir von unserem Tuk Tuk Fahrer abgeholt und zum Tuol-Sleng-Genozid-Museum gefahren. Dieses ist fast noch bedrückender als Ort, denn in den Zellen sind immer noch Blutspuren zu sehen und Teile der Folterinstrumente werden auch gezeigt. In diesem Museum ist auch ein Audioguide im Angebot, für diesen muss man 3$ bezahlen, diese lohnen sich aber zu investieren, denn man bekommt noch mehr Informationen zum Thema.

Hier sind ein paar Links zu dem Thema der Roten Khmer, dem Genozid Museum und den Killing Fields, ich verpflichte niemand sich diese anzuschauen, aber für interessierte möchte ich diese anbieten.
Dies ist der Wikipedia Eintrag zum Killing Field Choeung Ek:
Die Rote Khmer haben diese Ideen in Kambodscha durchgesetzt, dazu auch nochmal der Link:
Hier auch nochmal der Wikipedia Eintrag zum Tuol-Sleng-Genozid-Museum:

Nach diesen Erlebnissen brauchte ich erstmal eine Pause und im Hostel angekommen habe ich mir Zeit genommen nochmal darüber nachzudenken. Nach diesem Programm ist die Laune nicht besonders hoch, deshalb bin ich abends nur noch etwas essen gegangen und bin schlafen gegangen.

Wenn man nach Kambodscha kommt, würde ich jedem empfehlen beide Orte anzuschauen, denn man möchte meist etwas zu diesem Land erfahren und auch wenn Kambodschas Vergangenheit nicht besonders positiv sollte, man sich damit auseinandersetzen, besonders weil es nur 40 Jahre her ist und viele Menschen in Kambodscha sich noch daran erinnern und traumatisiert sind.

Meinen letzten ganzen Tag in Phnom Penh habe ich mir zum Entspannen genommen, da ich alle wichtigen Orte in Phnom Penh gesehen hatte. Also habe ich erstmal ausgeschlafen und bin dann gemütlich in ein Café ums Eck von meinem Hostel gegangen und habe dort gefrühstückt. Es gab ein Schokocroissant, Käsecroissant und ein Mandelteilchen. Danach bin ich wieder ins Hostel und habe dort mal wieder die Unordnung in meinen Gepäck beseitigt. Dann wollte mich eigentlich in den Aufenthaltsraum setzen und an diesem Blog schreiben, habe dann aber Jenny getroffen, meine alte Mitbewohnerin, mit der ich viel Zeit hier verbracht hatte. Da sie auf ihren Bus gewartet hat, habe ich mich zu ihr gesetzt und wir haben noch ein bisschen geratscht, da sie nach Siem Reap gefahren ist, wo ich am nächsten Tag auch hin wollte, haben wir ausgemacht, dass wir uns treffen.

Danach hatte ich schon wieder Hunger und habe mich, dann auf den Weg zu einem Restaurant ums Eck vom Hostel gemacht. Dort habe ich Reis mit Tofu und Gemüse und eine Hühnchen Suppe gegessen, die Suppe hat leider einen komischen Geschmack, aber der Rest hat mich auch gesättigt. Auf dem Rückweg habe ich dann im Hostel noch den Bekannten getroffen, mit dem ich gestern war, er hatte noch ein bisschen Zeit bevor er zum Flughafen musste, also haben wir auch noch ein bisschen geratscht.

Danach habe ich es dann endlich geschafft mich hinzusetzten und meinen Blog zu schreiben und meine nächsten Tage ein bisschen zu planen. Außerdem habe ich mich mit einer anderen Frau im Hostel unterhalten, welche die nächsten 1,5 Jahre durch die Welt reist und auf Partys von einem Club geht. Da sie bei der Army in den USA, gearbeitet hat und jetzt in Rente ist, bekommt sie dadurch Geld und hofft mit dieser Rente ab jetzt so lange wie möglich durch die Welt zu reisen. Abends habe ich noch im Hostel was gegessen und meine Sachen zusammengeräumt, denn am Freitag sollte es ja weiter nach Siem Reap gehen.

Freitag musste ich also früh aufstehen und mich fertig machen abzureisen. Also bin ich zur Bushaltestelle und habe mir auf dem Weg bei einer Bäckerei noch ein Schokocroissant als Frühstück geholt. Diesmal war es kein großer Bus sondern mehr ein großer Minivan mit 12 Sitzen. Die Fahrt war ungefähr 6 Stunden lang, aber wir haben zwischendrin Pausen gemacht um etwas zu essen oder auf die Toilette zu gehen.

An der Bushaltestelle angekommen, habe ich gesehen, dass mein Hostel knappe 3km von der Bushaltestelle entfernt ist. Alles was unter einem Kilometer ist, laufe ich meistens zum Hostel, aber für die 3 Kilometer habe ich mir ein Tuk Tuk genommen, welches mich für 4$ zum Hostel gebracht hat.

Im Hostel angekommen habe ich mit Jenny geschrieben, die Bekannte aus Phnom Penh und sie wollten um 16:30 nach Angkor Wat fahren um ihr Ticket für Samstag zu kaufen und den Sonnenuntergang anzuschauen. Ich habe Jenny und Jessie (auch in Phnom Penh kennengelernt) zugesagt und hatte noch ein bisschen Zeit bevor sie mich abholen wollten.

Also habe ich in Ruhe eingecheckt noch etwas im Hostel gegessen und mich auf den Weg gemacht um ein Busticket nach Chiang Mai zu kaufen, wo ich am Montag hinfahren wollte. Nachdem ich in 4 Reisebüros war und sie alle keine Tickets hatten, hatte ich irgendwann Glück und würde am Montag um 5 Uhr früh am Hostel abgeholt werden.

Um 16:30 kamen Jessie und ein Bekannter in einem Tuk Tuk bei mir an und wir haben Jenny und einen Bekannten von ihr abgeholt. Angkor Wat ist ungefähr 20km von Siem Reap entfernt und für unsere relativ "große" Gruppe hat sich ein Tuk Tuk am meisten gelohnt.

In Angkor Wat hat man die Möglichkeit, wenn man sein Ticket für den nächsten Tag, nach 17:00 Uhr kauft, in Angkor Wat den Sonnenuntergang anzuschauen. Leider geht die Sonne nicht über Angkor Wat unter, da dort die Sonne aufgeht. Wir waren, aber zu faul um 4 Uhr früh loszufahren und entschieden uns, dass uns der Sonnenuntergang reicht.

In Angkor Wat angekommen sind wir erstmal hereingelaufen und dort wurden wir von einer Horde Affen begrüßt, die dort frei rumlaufen und vom Essen der Touristen leben. Sie waren zwar nicht wild und gefährlich, trotzdem sollte man ihnen mit Respekt begegnen, denn sie könnten immer etwas haben und einen beissen.

Da wir dann Angkor Wat verlassen mussten und wir quasi rausgejagt wurden, denn die Öffnungszeiten waren zu Ende, haben wir uns davor gesetzt, geratscht und uns den Sonnenuntergang angeschaut. Danach wollten wir alle etwas essen gehen und sind zusammen zum Nachtmarkt gegangen und haben dort zusammen Abend gegessen. Danach sind wir noch ins Hostel von Jessie gegangen und haben dort noch etwas getrunken, denn es ist ein ziemliches Partyhostel und die Atmosphäre dort war sehr nett.

Da wir aber am nächsten Tag früh los wollten, um den Tag in Angkor Wat zu nutzen, sind wir nicht zu lange geblieben. Auf meinem 5 Minuten langen Rückweg zu meinem Hostel bin ich noch am Nachtmarkt vorbeigelaufen und habe mir noch ein Eis gekauft.

Den Samstag wollten wir in die Tempel von Angkor Wat fahren und sie uns anschauen. Da wir nicht total im Touristenchaos ankommen wollten (Sonnenaufgang oder später Vormittag), sind wir gegen 7:30 Uhr los. Wir haben uns wieder zu fünft ein Tuk Tuk geteilt.

Wir haben sechs verschiedene Tempel gesehen, welche ich jetzt im Nachhinein schreiben nochmal googlen musste, wie sie hießen, also ist die Reihenfolge vielleicht nicht richtig, aber ich hoffe das kann man verzeihen. Wir waren in Angkor Thom, Preah Khan, Neak Pean, Prasat Bei, Pre Rup und Ta Som. Ich fand alle Tempel sehr beeindruckend und alle hatten, obwohl sie grundlegend aus der gleichen Zeit gebaut wurden ihren eigenen Charme.

Da wir so früh unterwegs waren, haben wir nur die letzten Tempel unserer Tour in der Mittagshitze gehabt, denn es ist immer noch super heiß hier. Als wir also gegen Mittag wieder in unsere Hostel sind, haben wir uns alle erstmal entspannt und haben uns irgendwann bei Jessie im Hostel getroffen, denn dort gab es eine Poolparty, die wir alle sehr genossen haben. Es war immer noch sehr warm, deshalb kam die Abkühlung im Pool sehr gelegen. Es hat zwar zwischendrin geregnet, aber die Laune der Partygäste wurde dadurch nicht beeinflusst und wir haben eine gute Zeit zusammenverbracht.

Am Sonntag habe ich erstmal ausgeschlafen und bin dann los und spazieren gegangen. Siem Reap habe ich mir währenddessen angeschaut, ein ziemlich touristisches kleiner Ort. Es ist einfach nur darauf ausgelegt, da die Touristen, welche Angkor Wat anschauen, dort übernachten. Also gibt es viele Souvenirläden und andere Ecken. Außerdem war ich dort Frühstücken und habe mir wieder bei einer Bäckerei etwas gegönnt.

Zum Mittagessen bin ich wieder ins Hostel, um dort eine Pause zu machen und aus der Hitze zu kommen. Als ich wieder weiter wollte fing es an zu schütten, also wollte ich nicht im Regen weiterspazierten und habe im Hostel gechillt. Abends bin ich nochmal über den Nachtmarkt gelaufen und habe mir die Stände angeschaut.

Ich war sehr glücklich, da ich mir ein direktes Busticket nach Chiang Mai besorgt hatte und ich bis jetzt nur welche mit umsteigen gesehen hatte. Als mein Bus mich eine Stunde verspätet abgeholt hat, sind wir erstmal zur kambodschanisch-thailändischen Grenze gefahren und mussten diese zu Fuß überqueren. Dies ging ziemlich simpel, denn man kann 30 Tage als Tourist in Thailand ohne Visum sein.

Als wir die Grenze überquert hatten, wurde mir dann gesagt, dass mein Ticket gar nicht direkt ist und ich erstmal nach Bangkok fahren muss. Außerdem haben sie ein Foto von mir gemacht um dieses nach Bangkok zu schicken, für die Weiterreise von dort. Mir war in diesem Moment schon bewusst, dass ich so irgendwie in einer Touristenabzocke gelandet bin, aber ich habe positiv gedacht und bin in meinem Bus nach Bangkok gefahren. In Bangkok angekommen wurde ich dann in ein Taxi gesetzt und zum Busunternehmen gefahren, fürs Taxi musste ich zum Glück nichts zahlen. Beim Busunternehmen angekommen, wurde mir gesagt, dass ich zwei Stunden Zeit hätte, um etwas zu essen und dann wieder zurück kommen sollte und dann in den Bus nach Chiang Mai zu steigen.

Dies hat auch gut funktioniert und ich bin am Dienstag morgen in der früh gut in Chiang Mai angekommen. Durch den stressigen Tag davor und die Nacht im Bus war ich ziemlich fertig und habe erstmal entspannt und meine Weiterreise und Zeit in Chiang Mia geplant. Zum Mittagessen bin ich dann mal rausgegangen und habe mich in Chiang Mai umgeschaut. Chiang Mai ist eine mittelgroße Stadt, mit einer wirklich schönen Altstadt, in der man viele kleine Gassen entdecken kann.

Mittwochs habe ich dann genutzt um wirklich in Ruhe Chiang Mai anzuschauen und nach einem Frühstück im Hostel, eine Art Frühlingsrolle mit Banane gefüllt und Schokolade, habe ich mich auf den Weg gemacht. Chiang Mai hat um die 200 Tempel also bin ich durch die Gassen gelaufen und habe Tempel angeschaut und viele kleine nette Restaurants und Cafés gesehen. In einem Restaurant habe ich dann halt gemacht, dass "La Mango" heißt und alle möglichen Köstlichkeiten mit Mango hat. Da mir Sticky Reis mit Mango unglaublich empfohlen wurde, habe ich es dort gegessen und mich in dieses Gericht verliebt. Es ist eine Art Milchreis mit Kokosmilch gemacht und wird einfach mit einer halben Mango serviert und schmeckt super gut.

Am Nachmittag wollte ich eigentlich nochmal los und die Gassen entdecken, jedoch hat es total das Schütten angefangen und ich habe meinen Nachmittag für den Blog genutzt und entspannt. Abends bin ich dann, aber nochmal los und bin essen gegangen.

Donnerstag früh habe ich mich wieder aufgemacht und habe mich durch die Straßen von Chiang Mai treiben lassen, als ich vor einem Café von einen süßen einäugigen Hund begrüßt wurde und sowieso eine Pause brauchte, habe ich mich im Funky Dog Café eine Pause gemacht. Dieses ist nach dem einäugigen Hund benannt, der dort herumläuft und sich immer darüber freut wenn man ihn streichelt, alle die mich kennen, wissen dies ist ein perfektes Café für mich.

Als ich mich endlich vom Hund und dem Leute beobachten trennen konnte, habe ich mich auf dem Weg zum Markt gemacht, der wirklich voll und mit viel Leben ist. Man kann wieder alles mögliche kaufen, diesmal hatte ich das Gefühl, dass es weniger gefälschte Markenkleidung gibt und mehr selbstgemachte Sachen, was ich sehr sympathisch fand. Nach einer Pause im Hostel bin ich abends wieder essen gegangen und den Abend entspannt ausklingen lassen.

Für Freitag hatte ich einen Kochkurs gebucht, denn ich wollte weitere leckere Rezepte lernen. Ich bin aufgestanden und es hat geregnet, das hat mich aber nichts gegen meine gute Laune gemacht. Ich wurde in der Früh mit einem Minibus abgeholt worden und wir haben den Rest der Leute abgeholt. Dann sind wir zu einem der Märkte gefahren und uns wurde etwas über ein paar Lebensmittel erklärt. Danach ging es weiter und wir sind zur Kochschule gefahren, diese ist auf einer sehr großen Farm und wir haben zuerst eine Führung durch den Garten bekommen. Dort pflanzen sie das Gemüse und die Gewürze an, die im Kochkurs genutzt werden.

Dann hat das Kochvergnügen angefangen. Wir hatten sechs verschiedene Kategorien mit Essen, das wir gekocht haben. In jeder Kategorie waren, dann jeweils 4 Gerichte, jeder Kochkursteilnehmer durfte selbst entscheiden, welches Gericht man kochen möchte und deshalb haben wir meistens verschiedene Gerichte zur gleichen Zeit gekocht. Am Ende hat jeder ein Kochbuch bekommen, mit allen Gerichten zu jeder Kategorie, also hat man ein Kochbuch mit allen Gerichten und kann dadurch noch mehr Gerichte nach kochen

Ich hatte den Ganztageskurs gebucht und haben dort sechs Rezepte gelernt und wir haben eine Currypaste gemacht. Wir haben angefangen indem wir zusammen eine Füllung für Frühlingsrollen gemacht haben, denn jeder hat eine bekommen und es wäre eine Verschwendung von Lebensmitteln gewesen, wenn jeder seine eigene Füllung gemacht hätte. Jeder hat sie dann aber selbst gerollt und später frittiert bekommen. In der gleichen Kochrunde haben wir auch Pad Thai gemacht. Als beide Gerichte fertig waren, durften wir sie essen und kurz Pause machen. Danach ging es weiter und wir haben eine Currypaste gemacht, jeder zum passenden Curry, dass er wollte, ich hatte ein Penang Curry. Nachdem diese unter viel Aufwand gestampft war, haben wir uns alle an das Curry kochen gemacht. Danach haben wir außerdem eine Suppe gekocht.

Die Leute, die den Halbtageskurs gebucht hatten, waren dann fertig und wurden wieder zum ihren Unterkünften gebracht. Es waren, dann nur noch ein anderes Mädchen und ich übrig. Danach haben wir den Sticky Reis gemacht und diesen mit Mango angerichtet. Außerdem haben wir einen Papaya Salat selbst gemacht. Danach haben wir die letzten beiden Gerichte essen dürfen. Als wir vollgegessen waren, wurden wir noch zu den heißen Quellen gefahren und haben dort noch unsere Füße ins Wasser halten dürfen. Der Regen hatte noch nicht wirklich nachgelassen, aber es war trotzdem noch sehr nett. Dann wurden wir auch wieder in unsere Unterkünfte gefahren. Danach habe ich etwas entspannt und bin abends nur noch etwas kleines Essen gegangen.

Eigentlich hatte ich darüber nachgedacht am Samstag Ziplining zu gehen, aber es sollte den ganzen Tag regnerisch sein und da fand ich den Tag in der Stadt zu verbringen angenehmer als Idee. Also habe ich ausgeschlafen und bin zu einem Café gegangen, dass ich auf einen meiner Spaziergänge gesehen hatte, was Samstags angeboten hat, dass man Waffeln mit so vielen Belägen wie man will haben kann. Also habe ich mich gemütlich auf den Weg dorthin gemacht und habe dort eine Waffel gegessen, Postkarten geschrieben und Leute beobachtet. Danach bin ich nochmal zum Markt gelaufen und habe mir das Treiben am Wochenende angeschaut.

Danach wollte ich mir eine Thai Massage gönnen und bin wieder Richtung Altstadt und habe dort ein Massage Studio gefunden und habe auch gleich einen Termin bekommen. Ich habe für die Stunde ungefähr 7€ gezahlt, was im Vergleich natürlich nichts ist, aber die Thais verdienen im Durchschnitt im Monat um die 400€, da ist das natürlich kein Schnäppchen mehr. Die Massage tat wirklich gut, denn durch das ganze Busfahren und die harten Betten in Hostels war ich wirklich verspannt und konnte eine Massage gut gebrauchen. In Thailand ist es im Moment so, dass viele frühere Gefängnisinsassen, während ihrer Zeit im Gefängnis zu Masseurinnen ausgebildet werden und dann nach ihrer Freilassung als Masseurinnen arbeiten. Auf einem anderen Spaziergang von mir, wurde mir der Sextourismus in Thailand mal wieder vors Auge gebracht, denn ich habe einen Platz gefunden, der eine "Special Massage by pretty girls" ab 18 Jahren gefunden, die extra für Männer angeboten wird. Diese ist im Vergleich zur normalen Thai Massage, dann sehr viel teurer, aber das Happy Ending ist dann im Preis inbegriffen.

Nach meiner Massage habe ich noch ein kleines spätes Mittagessen gehabt und habe dann ein bisschen Pause gemacht. Außerdem habe ich meine Sachen für die nächsten zwei Tage gepackt, da ich in ein Elefant Sanctuary gefahren. Da ich mein Hostel noch bis Dienstag gebucht hatte, konnte ich meine Sachen in meinem Hostel lassen und nur mit einem kleinen Rucksack am nächsten Tag aufbrechen. Abends bin ich dann noch Essen gegangen und habe den Abend entspannt ausklingen lassen.

Sonntag früh schaute ich aus dem Fenster und meine Vorfreude aufs Elefant Sanctuary hat sich noch vergrößert, denn es schien die Sonne und es hatte endlich aufgehört zu regnen. Dann wurde ich, fürs Elefant Sanctuary abgeholt, bevor ich etwas gebucht hatte, habe ich mich viel umgehört und habe viel recherchiert, um zu einem ethisch guten Platz zu fahren, wo die Tiere gut behandelt werden und nicht ausgenutzt werden. Am Ende habe ich das Chiang Mai Elephant Land gefunden, welche eine zwei Tagestour anbieten, bei der man beide Tage viel Zeit mit den Elefanten verbringt und es den Elefanten gut geht. Da ich durchs alleine reisen viel Zeit an meinem Handy verbringe, denn immer wenn mir langweilig ist, oder ich nur auf irgendetwas warte, mein Blick aufs Handy wandert, hatte ich mir vorgenommen mein Handy im Flugmodus im Rucksack behalte und nur meine Kamera nutze. Natürlich hatte ich mir für mein handyfreie Zeit, eine leichte Möglichkeit genommen, denn erstens gab es dort keinen Strom, kein Handyempfang und ich hatte immer Programm und brauchte deshalb mein Handy nicht wirklich.

Nachdem wir die restlichen 7 Leute an ihren Unterkünften abgeholt haben ging es los, nach einer Stunde haben wir kurz an einem Markt Pause gemacht um aufs Klo gehen zu können und die Leute vom Sanctuary haben noch ein paar Lebensmittel mitgenommen. Danach ging es eine ziemlich kurvige Bergstraße hoch, ich bin zum Glück ziemlich schnell eingeschlafen, bevor mir schlecht wurde. Die letzten 15 Minuten ging es dann über eine Straße, die nicht mehr Asphaltiert war, sondern nur noch zusammengedrückter Schlamm, der mit vielen Pfützen besetzt war. Als wir ankamen, war das erste was wir gesehen haben, die fünf Elefanten vom Sanctuary und wir haben kurz Pause gemacht und die restlichen acht Leute getroffen, wir waren also 16, aber nur zwei weitere hatten, die zweitagestour gebucht. Wir haben also erstmal alle ein bisschen Obst und Kaffee und Tee bekommen und haben Informationen zu unserem Tag und den Elefanten bekommen. Chiang Mai Elefant Land hat fünf Elefanten, die alle weiblich sind. Im nächsten Jahr bekommen sie wohl fünf neue, drei Bullen und zwei Kühe. Außerdem ist eine der Kühe schwanger und bekommt in anderthalb Jahren ihr Baby. Nach der kurzen Pause sollten wir uns alle umziehen, um die Outfits anzuhaben, welche die Elefanten kennen, dadurch haben die Elefanten nicht immer so eine große Umstellung und haben eine  weitere Konstante, die sie kennen, neben den Besitzern und den Leuten vom Sanctuary.

In unseren neuen Outfits, hat jeder einen Eimer Bananen bekommen und wir durften die Elefanten füttern, die Elefanten werden von den Besitzern nicht zu den Terminen gezwungen und können selbst entscheiden, zu welcher Aktivität sie kommen wollen oder nicht, abends gehen sie meistens in den Dschungel und suchen dort ihr Essen, aber sie kommen immer zurück ins Sanctuary, weil sie dort frisches Wasser haben und Essen bekommen. Wenn die Elefanten nicht wieder kommen, gehen die Besitzer sie, aber suchen denn besonders die Kälber sind sehr teuer für die Besitzer. Die Elefanten im Chiang Mai Elefant Land sind alle größtenteils verwandt, aber nicht eng. Es gibt zweimal Mutter und Tochter, das eine paar ist 37 und 17, die 17 jährige ist jetzt im fünften Montag schwanger. Dann gibt es noch eine Tante, die die Anführerin von der Gruppe ist, da sie die größte ist, jedoch hat sie nur noch 50% von ihrer Sehkraft. Die letzen beiden, sind auch wieder Mutter und Tochter, die Mutter ist 45 und hat ein fünfeinhalb Jahre altes Kalb.

Nachdem wir die Elefanten gefüttert haben, sind wir mit ihnen spazieren gegangen, wieder in ihrem Tempo und es war kein Zwang für die Elefanten mitzukommen, deshalb ist die Anführerin der Truppe nicht mitgekommen. Auf diesem Spaziergang wurde uns dann erklärt, dass Elefanten in ihren Augen alles viermal so groß sehen, also haben sie Angst vor Kühen und Hunden, weil sie in ihren Augen riesig groß sind und sie selbst sehr klein im Vergleich. Elefanten können alles was 10 Meter entfernt ist sehr gut sehen, aber wenn etwas weiter weg ist, haben sie Probleme. Das hat man gesehen, als das Elefantenkalb anfing zu "schreien, Tröten", als die Mutter weiter vor gelaufen ist. Da das Elefantenkalb sie nicht mehr gesehen ist, ist es wild den Berg hoch und runter gerannt und hat die Mutter am Ende gefunden. Die Mutter war nicht wirklich in Sorge weitergelaufen. Da wir genügend Abstand hatten, war alles in Ordnung und sonst wären auch noch die Besitzer da gewesen um ein Auge auf unsere Sicherheit zu haben.

Nach unserer Wanderung sind wir wieder im Camp angekommen und haben dort ein großes Tisch mit allen möglichen Lebensmitteln bekommen, die alle ohne Strom und fließend Wasser für uns zubereitet wurden. Also haben wir uns an Pad Thai, Frühlingsrollen und unglaublich gutem Obst die Bäuche füllen können. Danach ging es in die Badesachen und wir haben uns mit ein paar der Elefanten auf den Weg zu ihrem Schlammteich gemacht und haben sie dort massiert und mit dem Schlamm eingeseift. Der Schlamm ist für die Elefanten ein natürlicher Moskitoschutz. Besonders unter ihren Ohren ist, die Haut nicht wie normal 2,5 Zentimeter dick und die Moskitos stechen sie dort gerne. Als wir selbst und die Elefanten matschig genug waren, sind wir zum Wasserfall ums Eck gelaufen und haben uns alle und die Elefanten selbst sauber gemacht. Sauber wurde man nicht wirklich, denn das Wasser war auch nicht super sauber, aber dafür hat es wirklich Spaß gemacht und für zwei Tage kann man auch ein bisschen schmutzig sein.

Die Gruppe mit der Eintagestour sind dann wieder abgereist und wir haben ein bisschen gechillt und uns mit den Leuten vom Sanctuary und den Tourguides unterhalten. Danach ging es für uns in den Truck und wir haben Maispflanzen abgeholt, die die Elefanten am nächsten Tag essen sollten, als der Truck hinten voll gefüllt war, ging es zurück. Dann haben wir Abend essen gekocht, da die Sonne hier gegen 19 Uhr untergeht haben wir irgendwann im dunklen gekocht und Abend gegessen. Also musste es mit Taschenlampen funktionieren, denn sie haben ja dort kein Strom. Jedoch wurde uns wieder ein geniales Abendessen gezaubert, mit Curry, Reis, angebratenem Gemüse und Fleisch und wieder sehr viel gutem Obst. Abends haben wir noch ein Feuer gemacht und haben uns ein paar Sterne angeschaut, da es am späten Nachmittag geregnet hatte und es bewölkt war, waren nur wenige zu sehen, obwohl bei gutem Wetter wahrscheinlich ein schöner Sternenhimmel zu sehen gewesen wäre. In den Gesprächen mit den Tourguides und dort arbeiteten Leuten, die aus der Gegend kommen, habe ich wieder mein Leben wert schätzen gelernt, obwohl die Leute dort sehr glücklich und zufrieden sind, könnte ich mir nicht vorstellen dort mein restliches Leben zu verbringen. Obwohl es bestimmt eine coole Abwechslung ist, dort mal einen Monat zu verbringen und einfach die Ruhe und Zeit zu genießen und mit den Elefanten zu spielen.

Geschlafen haben wir in einer Hütte auf dem Boden mit zwei Decken untergelegt, außerdem haben wir alle einen Schlafsack bekommen, denn nachts wurde es echt kalt, aber das ist glaub ich normal auf 1500m höhe. Es war bestimmt nicht die gemütlichstes Nacht in meinem Leben, aber trotzdem hat es sehr viel Charme zu den Geräuschen vom Wasserfall einzuschlafen. Wenn nicht noch mehr Charme hat es, aber kurz nach dem aufwachen wenn man noch im Bett liegt und die Augen noch nicht geöffnet hat, einen Elefanten tröten zu hören, denn das ist für mich was ganz besonderes. Irgendwann sind wir dann aufgestanden und haben Frühstück bekommen, es gab Toast und Rührei, Marmelade und wie immer frisches Obst. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gab es für die Elefanten nach ihrer Ankunft aus dem Dschungel wieder etwas zu essen.

In unserer Zweitagestour stand dann wandern im Programm, wir haben uns also mit Wanderstöcken und Wasser bewaffnet auf den Weg gemacht. Da es überall matschig war und uns gesagt wurde, dass die Wanderung anstrengend wird, hatte ich mich entschieden meine Kamera nicht mitzunehmen, um sie nicht im Matsch landen zu lassen und weniger Gewicht dabei zu haben. Wir sind los und hatten zwei von den Einheimischen mit uns dabei, einer war unser Tourguide der letzten Tage und der andere kam auch aus dem Ort und arbeitet mit beim Elefant Sanctuary. Der Weg wurde uns mit der Machete frei geschnitten und so ging es querfeldein die Berge hoch und runter. Wir sind die "Wege" gegangen, die man normalerweise beim wandern sieht und sich denkt, das ist der direkte Weg, aber den würde ich jetzt nicht gerade gehen. Es war also steil, umgeben von Pflanzen und sehr, sehr matschig. Meine früher türckisen Sportschuhe sind jetzt ziemlich braun, aber haben alles ausgehalten und meine Füße trocken gehalten, obwohl ich mehrfach mit dem Fuß immer Wasser stand. 

Nachdem wir uns also zweieinhalb bis drei Stunden durch den Matsch gekämpft haben und ich innerlich unseren Tourguide verflucht habe, weil er mir seit einer Stunde erzählt hat, das wir nur noch eine Stunde vor uns haben, kamen wir endlich am Wasserfall an. Dort wartete schon der eine Einheimische, der vor gegangen war und hat für uns gekocht. Sie hatten für uns eine Wassermelone, Ananas, Drachenfrucht und alles fürs Mittagessen mitgeschleppt und ich war nur mit meiner Flasche Wasser schon vollkommen fertig. Also gab es dann in einer Bambusstange gekochte Nudelsuppe mit Obst. Es war wirklich gut und die Idee, dass es mitten im Dschungel gekocht wurde, hat es noch viel besser gemacht. Nachdem wir wieder gestärkt waren, haben wir uns auf den Rückweg gemacht, dieser war ein anderer Weg und ging dann auch schneller. Als wir wieder ankamen, konnten wir dort noch etwas entspannen und haben uns dann auf den Rückweg nach Chiang Mai gemacht. 

Als ich wieder am Hostel ankam, brauchte ich erstmal eine Dusche und habe den ganzen Schmutz der letzten Tage abgewaschen. Da ich durch die Wanderung vollkommen fertig war und mein Rücken durch die unbequemen Schlafmöglichkeiten ziemlich verspannt war, habe ich mir eine Massage gegönnt. Diese war bei einem anderen Ort wie meine erste und hat mir weniger gut gefallen und war auch nicht so gut wie die erste, trotzdem tat sie sehr gut. Auf meinem Heimweg bin ich noch an einem Restaurant vorbei und habe dort noch zu Abend gegessen. Dann habe ich mein Zeug zusammengeräumt und bin völlig fertig schlafen gegangen.

Dienstag war für mich wieder Reisetag, ich habe aber erstmal ausgeschlafen und bin entspannt in den Tag gestartet. Nachdem ich ausgecheckt hatte, habe ich mein Zeug im Hostel gelassen, denn dort sollte mein Minivan mich sowieso abholen. Ich bin zu einem Café gegangen und habe dort noch gemütlich gefrühstückt, es gab Joghurt mit Obst und Müsli. Danach bin ich noch einmal durch Chiang Mai gelaufen und habe mir noch ein paar Snacks für die Fahrt gekauft. Dann habe ich mich auf den Rückweg ins Hostel gemacht und habe dort auf den Minivan gewartet, der hat mich dann auch irgendwann abgeholt und es ging über sehr kurvige Straßen nach Pai. 

In Pai angekommen, habe ich mich auf den Weg zu meinem Hostel gemacht, dort habe ich eingecheckt und gleich zwei nette Mädels kennengelernt, eine Österreicherin und eine weitere Deutsche. Mir war schon bewusst, dass ich auf meiner Reise viele Deutsche kennenlernen werde und das besonders in Thailand, aber wir haben uns gut verstanden und dann ist es auch egal, welche Sprache man spricht. Ich habe also noch ein bisschen gechillt und dann sind wir noch zusammen über den Nachtmarkt in Pai gelaufen und haben dort zusammen zu Abend gegessen und geratscht. Dann ging es irgendwann ins Hostel und schlafen. 

Wenn ihr diesen Blogeintrag lest, liege ich vielleicht in einer Hängematte vor meinem Hostel und geniesse die Zeit in einem kleineren Ort, bevor es am Donnerstag auf in den Trubel in Bangkok geht, dort werde ich eine Freundin treffen und wir werden die nächsten vier Wochen zusammen das Abenteuer reisen in Thailand und Malaysia bestreiten. 

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt eure Zeit!

Liebe Grüße! Eure Sarah!

Angkor Wat



Affen in Angkor Wat
Affen in Angkor Wat

Affen in Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat


Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Tempel in Angkor

Frühstück in Phnom Penh

Mittagessen in Phnom Penh

Abendessen in Phnom Penh

Chiang Mai

Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai


Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai
Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Drei Königs Skulptur in Chiang Mai

Straßenkunst in Chiang Mai


Ich bei einem Tempel in Angkor

Ich bei einem Tempel in Angkor

Frühstück in Siem Reap

Curry in Siem Reap

Nudelsuppe in Siem Reap

Essen in Chiang Mai
Sticky Reis mit Mango 

Pad Thai 
Reis mit Schweinefleisch 

Markt in Chiang Mai

Reis mit Stirfry und Cashews 
Pad Thai und Frühlingsrolle aus dem Kochkurs

Penang Curry im Kochkurs gemacht

Sticky Reis und Mango im Kochkurs gemacht 
Papaya Salat im Kochkurs gemacht

Ich im Kochkurs


Reis mit Süß Sauerem Hühnchen und Gemüse

Grünes Curry mit braunem Reis

Brauner Sticky Reis mit Mango und Banane 

Chiang Mai bei Nacht

Ich im Kochkurs

Elefanten küssen, definitiv etwas von der Bucketliste abgehakt

Elefantenkalb mit Mama

Elefantenkalb müde, Elefantenkalb schlafen

Wanderung mit Elefanten

Reisfelder beim Chiang Mai Elephant Land

Chiang Mai Elephant Land umgeben von Reisfeldern


neues Outfit für die Massage

Heiße Quelle bei Regen

Waffelfrühstück

Bagel mit Ei und Speck zum Frühstück

Brauner Sticky Reis mit Mango

Bananen und Nutella Roti (thailändischer Pfannkuchen)

Ich mit dem Elefant


Ich mit Elefantenkuh und Kalb

Wanderung mit den Elefanten

Wanderung mit den Elefanten


Elefanten warten auf die Banane

Elefantenkalb

Sticky Reis mit Mango

Mittwoch, 15. August 2018

Feedback Vietnam

Hallo,

Wie schon angesagt, werde ich zu jedem Land einen Feedbackartikel veröffentlichen und dort nochmal in einem Gesamtartikel über meine Erfahrungen schreiben. Dafür habe ich ein paar Kategorien, die ich für jedes Land so gut es geht beantworten werde.

1. Ankunft und Visum: 
In Vietnam braucht man ein Visum, dieses kostet auch etwas Geld, aber es geht. Von einer Bekannten im Hostel habe ich gehört, dass man für einiges an Geld auch ohne Visa ankommen kann, dieses muss dann am Flughafen beantragt werden und ist viel mehr Aufwand als notwendig. Die Ankunft an Flughäfen ist ziemlich normal und man muss wie immer warten bis man einreisen darf.

2. Transport im Land:
Ich bin in den Städten eigentlich immer gut ohne öffentliche Verkehrsmittel klargekommen, diese gibt es, aber in den großen Städten von Vietnam. Man kann auch gut zu Fuß die Städte erkunden oder mit dem Fahrrad, oder eine weitere beliebte Alternative ist das Motorrad / Motorroller.
Eine weitere Möglichkeit ist auch Grab, eine App die wie Uber funktioniert mit der man eine Art Chauffeur Service hat und davor weiß wieviel man zahlen wird. Ich habe es ein zweimal mit einer Bekannten genutzt und es ist auch eine gute Möglichkeit von Ort zu Ort in der Stadt zu kommen, besonders wenn man unter 4 Leuten ist, kann man sich ein Auto teilen.
Meine Verbindung zwischen den Städten war mit dem Bus, denn ich hatte die Möglichkeit ein Ticket zu bekommen, mit dem ich durch komplett Vietnam fahren kann. Davor musste ich zwar aussuchen, welche Städte ich besuchen wollte, aber das ging ziemlich gut, denn ich hatte ja vorher schon einen Plan was ich machen wollte. Die Busse waren ziemlich bequem, denn sie waren "Sleeper"Busse, in denen jeder einen Stuhl hat, der wie ein Bett ist. Ich fand den Transport mit dem Bus ganz praktisch und würde es jedem weiterempfehlen, der viele Städte in Vietnam sehen möchte und so eine gute Verbindung hat. Die Busse wurden von Touristen und Vietnamesen genutzt. Außerdem wird in diesen Bussen oft Pakete verfrachtet, deshalb stoppen die Busse manchmal zwischendrin und verteilen diese Pakete an weitere Leute, die an den Bushaltestellen warten.


3. Verkehr:
Der Verkehr in Vietnam ist wirklich verrückt, es sind Roller, Autos und Busse sind unterwegs. Man muss vorbereitet sein viel Hupen zu hören, denn die Hupe wird benutzt um sich anzukündigen, wenn man aus einer Straße kommt oder jemanden überholt. Dies ist für Touristen erstmal verwirrend und erschreckend, aber ich habe mich irgendwann daran gewöhnt.
Um zu Fuß durch die Städte unterwegs zu sein, muss man ziemlich mutig sein, denn es gibt nicht wirklich Regeln. Auch wenn die Fußgängerampel grün ist, fahren Autos herüber und man muss aufpassen.
Die Bürgersteige sind meistens belegt mit Straßenständen, Straßenfriseuren oder Motorrollern die Parken, also muss man meistens auf der Straße laufen und dort schauen wie man klar kommt. In vielen Städten ist ein halber Meter Platz zwischen Ende des Bordsteins und einer weißen Linie, welche die Straßen markiert. In diesem Platz kann man ganz gut laufen.
Die Straße überqueren ist für die meisten Menschen auch ein großes Abenteuer, denn hier gelten auch keine Regeln. Der beste Moment um über die Straße zu gehen ist, wenn gerade kein Auto zu nah ist, denn die Roller können gut um einen herum fahren. Wenn man dann den passenden Moment um über die Straße zu gehen gefunden hat, sollte man dieses in einer normalen Geschwindigkeit machen, die sich am besten nicht verändert, denn die Rollerfahrer bzw. Autofahrer stellen sich auf diese Geschwindigkeit ein und wissen dadurch wo lang sie fahren sollten. Man sollte also nie stehen bleiben, langsamer werden oder schneller werden.
Ich habe von vielen anderen Reisenden gehört, dass sie einfach dann die Straße überqueren wenn ein Vietnamese oder eine Vietnamesin die Straße überquert, dass sie sich einfach anpassen können.

4. Leute:
Die meisten Vietnamesen, die ich getroffen habe, waren wirklich sehr nett und hilfsbereit. Das Englisch ist meist sehr begrenzt, also ist es teilweise sehr schwer sich zu unterhalten, aber die meisten Leute im Hostel können es zumindest brockenhaft, dass man die grundlegenden Themen besprechen kann.
Die Menge an Touristen hält sich noch in Grenzen würde ich sagen. Ich denke in Thailand werde ich noch mehr Touristen treffen, da Vietnam zwar langsam auf dem Weg ist zum großen Touristenhotspot, jedoch noch nicht so extrem beliebt ist.
Ich habe in Hostel viele Leute getroffen mit denen ich die Zeit verbracht habe und mich gut verstanden habe. Dies ist in Hostels immer gut möglich, wenn sie eine Art Gemeinschaftsraum haben und man dort viele Leute kennen lernt. Jedoch hat man auch immer die Möglichkeit Leute kennen zu lernen, wenn man ein gemeinsames Zimmer hat, also wenn man in Schlafsälen ist mit mehreren Leuten.

5. Preise:
Die Lebenshaltungskosten in Vietnam sind für Europäer sehr günstig und deshalb kann man dort gut leben. Für die Übernachtungen kann zwischen 1€ und viel mehr aussuchen, da ich immer in Hostels übernachtet habe und bei Hostels ein bisschen Anspruch hatte, habe ich zwischen 4€ und 7€ ausgegeben. Dafür kriegt man ein Bett im Gemeinschaftszimmer und teilweise mit einem Frühstück inklusive.
Die Essenspreise variieren und es kommt darauf, wo man essen geht. In den großen Touristenrestaurants ist es meist teurer, denn die Läden können es verlangen, dies ist meistens auch in den Restaurants von Hostels so. Die Preise im Vergleich zu Europa sind da trotzdem immer noch günstig. Denn wenn man in diesen Restaurants essen geht, gibt man meistens 5€ fürs Gericht aus.
Ich bin viel an Essenständen gewesen und habe dort dann zwischen 1 und 3 € fürs Gericht gezahlt. Dort habe ich einfach darauf geachtet, wie viele Leute in den Restaurants waren. Denn wenn viele Menschen dort essen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Essen frisch ist. Außerdem ist es gut wenn Vietnamesen dort essen waren, denn dann ist es gute traditionelle Küche und nicht nur eine Touristenabzocke.
Auf Märkten sollte man immer handeln um die besten Preise zu bekommen und dadurch nicht abgezockt zu werden. Beim Handeln sollte man, aber immer noch darüber nachdenken, dass die Menschen davon leben und dann nicht zu tief ansetzten.

6. Attraktionen:
Vietnam ist für Tourismus ein gutes Land und man kann wirklich viele Sachen sehen. Man kann sehr gut die Kultur kennen lernen und dort sehen, wie die Menschen leben. Für Leute die zum ersten Mal nach Asien reisen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man erstmal einen großen Kulturschock bekommt, denn es ist wirklich anders als in Europa.
Wer an Tempel interessiert ist, kann in Vietnam viel sehen. Man kann aber auch gut am Strand entspannen und nicht so viele Tempel sehen. Wenn man mehr wandern gehen möchte und Abenteuer in der Natur haben möchte, kann man das in Vietnam machen.

7. Essen:
Wie schon im Absatz zu den Preisen beschrieben, kann man total unterschiedlich in Vietnam essen.
Da ich gerne asiatisch esse und auch vietnamesisch war das eine tolle Erfahrung. Man kann "simpel" anfangen, wenn man sich an nicht so viel traut mit gebratenen Reis und Gemüse bzw. Fleisch oder Frühlingsrollen. Wenn man sich mehr traut kann man, aber auch vieles anderes gutes Essen und andere Erfahrungen machen. Auf Märkten kann man auch Sachen essen, die eher außergewöhnlich sind, durch den französischen Einfluss kann man auch Frösche essen. Der französische Einfluss hat aber auch tolle Bäckereien gebracht, die geniale Croissants und Kuchen haben.
Man sollte aber nicht nur in Restaurants essen sondern auch mal in Straßenrestaurants essen, diese haben meistens Kinderstühle und Kindertische, die auf lange Zeit ziemlich unbequem sind, aber die Erfahrung ist es wirklich wert.
Die Menükarten sind meistens auf Vietnamesisch, aber meistens gibt es diese auch in englisch. Wenn man keine Probleme mit Unverträglichkeiten hat, kann man auch nach Foto bestellen. Meistens ist in den Karten nämlich das Essen mit Bild beworben und man kann so sehen, was man danach bekommen wird.

8. Probleme:
Ich hatte zum Glück keine großen Probleme in Vietnam und kann es wirklich weiter empfehlen.
Manchmal war es schwieriger, weil die Leute kein englisch gesprochen haben, doch im Fall der Fälle kann man sich auch mal in Zeichensprache "unterhalten" und die Sprachprobleme so lösen. Grundlegend haben die meisten Leute aber englisch gesprochen und beim Essen bestellen helfen Fotos in den Karten auch, wie im Absatz zum Essen beschrieben.

9. Alleine Reisen in diesem Land:
Vor meiner Reise habe ich, wenn ich von meinem Plan erzählt habe, immer nur "Wow, das ist aber mutig" gehört und die meisten Leute haben es nicht verstanden, dass ich als Mädchen, so eine Reise alleine mache.
Wenn man dieses Detail in Vietnam in einem Hostel hört man von niemanden "Wow, das ist ja mutig", denn Touren wie meine sind nichts Besonderes, meistens hört man ein "Ja ich bin auch alleine unterwegs".
Vietnam war ein guter Start für meine Reise alleine und ich habe mich immer sicher und gut aufgehoben gefühlt. Solange man vernünftig ist und ein bisschen auf sich achtet ist alles in Ordnung. Oft wird man in Hostels gewarnt sein Handy in der Hand herum zutragen, denn es kann vorkommen, dass dieses von vorbeifahrenden Motorradfahrern geklaut wird. Mir ist das nicht passiert und niemand mit dem ich mich unterhalten habe.
Ich habe Vietnam, als sicheres Land erlebt und es ist wirklich gut dort alleine zu reisen. Man muss sich keine Sorgen machen. Wie vorhin schon gesagt, solange man etwas vernünftig ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nicht passiert, es gibt aber immer Ausnahmen.

10. Zusammenfassend, würde ich wiederkommen:
Vietnam ist ein sehr beeindruckendes Land und man kann der einiges machen und viel lernen. Ich würde es jedem empfehlen. Besonders wenn man etwas Interesse an Kultur, Tempeln und einer beeindruckenden Geschichte hat.
Es gibt noch viele Orte, die ich in Vietnam noch nicht gesehen habe und Vietnam ist jetzt auf meiner muss ich noch einmal hin Liste. Denn ich möchte noch nach Sapa und Halong Bay habe ich ja leider auch verpasst. Meine Lieblingsstadt in Vietnam Hoi an würde ich auch nochmal besuchen, wenn ich die Möglichkeit hätte. Vietnam ist echt ein cooles Land und wirklich einen Besuch wert.

Ich hoffe dieser Feedbackartikel gefallen euch, diese Kategorien werde ich in jedem Land beschreiben und dadurch jedes Land nochmal abschließend beschreiben. Wie meine Zeit läuft kommt dann wieder nächste Woche.

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt eure Zeit.

Liebe Grüße! Eure Sarah!

Hier nochmal ein paar Bilder aus Vietnam.
















I love Vietnam 

Mittwoch, 8. August 2018

Das nächste Land

Hallo,

Meinen nächsten Tag in Saigon startete ich wieder mit einem guten Frühstück in meinem Hostel. Die Auswahl war riesig und man hat am Tag davor vorbestellt, was man essen will. Danach bin ich wieder in mein Zimmer und habe geplant, was ich an diesem Tag machen wollte. Ich hatte mich für den Markt in Saigon entschieden. Dort bin ich durch die Stände gelaufen und habe mir das Angebot angeschaut. Natürlich hatte die Mehrzahl der Stände gefälschte Markenkleidung, jedoch gab es auch ein paar Stände mit anderen Sachen. 

Ich habe mich entschieden auf meinen Stationen durch die Länder nicht zu viel einzukaufen, denn so würde mein Gepäck nur noch voller werden und darauf hatte ich keine Lust. Also habe ich mir nur einen Schlüsselanhänger gekauft, als Erinnerung an Vietnam und habe den Markt wieder verlassen. 

Auf dem Rückweg habe ich noch etwas gegessen und bin dann am Nachmittag wieder ins Hostel. Dort habe ich mich ums Packen gekümmert und alles für meine Abreise am nächsten Tag vorbereitet. Außerdem habe ich mich mit meiner Weiterreise befasst, also was ich alles in Kambodscha sehen möchte und wie lange ich dort überhaupt bleiben will. Dafür hatte ich schon viel Kontakt zu anderen Reisenden und wir haben Erfahrungen und Empfehlungen ausgetauscht, was am besten war. 

Außerdem bin ich am Nachmittag nochmal zum Supermarkt und habe mir Snacks für die Fahrt am nächsten Tag besorgt und habe mir mit meinen letzten vietnamesischen Dong bei einer Bäckerei noch mein Abendessen besorgt. Ich gehe also nur noch mit knappen 30ct in Dong aus dem Land, was ich ganz gut finde, denn es ist wohl sehr schwer woanders vietnamesische Dong zu wechseln und deshalb wollte ich nicht zu viele übrig haben und sie erst bei einem weiteren Urlaub in Vietnam zu nutzen. 

Den Tag meiner Abreise aus Vietnam habe ich noch mit einem Frühstück in meinem Hostel gestartet und bin dann zur 2 Minuten entfernten Busstation gelaufen und habe dort auf meinen Bus gewartet. Dieser kam dann auch, diesmal war es kein "Sleeperbus" wie meine vorherigen Busse, sondern ein ganz normaler, wie man sie von Busreisen kennt. 

Im Bus angekommen wurden allen erstmal ein Wasser und ein Gebäckstück ausgeteilt und alle die ein Visum on Arrival in Kambodscha wollten, haben einen Zettel zum Ausfüllen bekommen. Da ich bei meiner Recherche herausgefunden habe, dass ein Visa on Arrival möglich ist, habe ich mich dafür entschieden, denn es geht wohl an der Grenze schneller und mir wurde im Hostel erzählt, dass manchmal das E-Visa nicht anerkannt wird. 

Als wir also alle unsere Zettel ausgefüllt hatten, wurden sie mit den vorher auch angesagten 35$ eingesammelt und dazu unsere Reisepässe damit wir gemeinsam aus dem Vietnam ausreisen können. An der Grenze von Vietnam dann angekommen, hieß es wie immer warten bis alle den Stempel zur Ausreise bekommen haben, dort haben wir dann unsere Pässe wiederbekommen.  

Danach haben wir zwischen den Grenzübergängen Pause gemacht und konnten dort dann Mittagessen. Am Grenzübergang in Kambodscha angekommen mussten wir uns wieder anstellen und warten. Als wir dann alle einreisen konnten, ging die Busfahrt weiter. Für mich war die Idee so den Grenzübergang mit dem Bus zu machen ganz entspannt und mit dem Flugzeug hätte es wahrscheinlich genauso lange gedauert. 

Da ich eigentlich nach Kampot wollte und die Busse leider nicht direkt fahren, hatte ich einen Zwischenstopp in Phnom Penh für 15 Stunden, da ich nicht die ganze Nacht an der Bushaltestelle verbringen wollte, hatte ich für die Nacht ein Hostel um die Ecke von der Busstation. Dort bin ich angekommen, bin dann noch Abendessen gegangen und bin dann wieder ins Bett gefallen. Da ich nach Kampot nochmal in Phnom Penh bin, war es nicht so schlimm, dass ich die Zeit nicht genutzt habe. 

Freitag früh bin ich dann aufgestanden und habe den Rest von meinem Zeug eingepackt und habe ausgecheckt, danach ging es wieder in den Bus. Die Busfahrt war ok, hat aber seine Zeit gebraucht. Wir haben zwischendrin Pause gemacht, damit man nochmal aufs Klo gehen kann oder sich etwas zu essen kaufen kann, da ich meine Snacks vom Tag davor nicht gegessen hatte, brauchte ich kein Essen und konnte entspannen. 

Als wir endlich in Kampot angekommen waren, habe ich mich auf den Weg zu meinem Hostel gemacht, jedoch hatte ich mir für drei Nächte ein Einzelzimmer gegönnt, denn nach drei Wochen konnte ich mal wieder ein bisschen Privatsphäre brauchen und wollte mal meine Ruhe haben. Den Nachmittag habe ich dann einfach entspannt und habe gelesen und geschlafen, da ich von den ganzen rumreisen echt geschafft war. 

Abends bin ich noch zum Nachtmarkt um Abend zu essen und mich ein bisschen umzuschauen. Dieser war ziemlich klein und wirkte fast wie ausgestorben. In der Mitte waren ein paar Karussells aufgestellt, die alle aus waren und abgedeckt waren, was ein bisschen gruselig wirkte. Die Stände darum waren zwar geöffnet, waren aber auch nichts Besonderes, denn sie hatten alle das gleiche, was zwar normal ist, aber war es trotzdem sehr trist. Also habe ich mich nachdem ich gegessen hatte und einen Smoothie getrunken habe wieder auf den Heimweg gemacht.

Samstags habe ich erstmal ausgeschlafen und habe mich dann auf den Weg gemacht um Frühstücken zu gehen, danach wollte ich eigentlich noch ein bisschen durch die Stadt gehen, jedoch hat es in dem Moment, als ich das Café verlassen habe, fing es an zu schütten.

Also habe ich ungeplant und bin zurück in mein Hostel gegangen und habe gewartet ob der Regen vielleicht bald aufhört. Im Hostel habe ich dann an meinem Blog geschrieben und entspannt, der Regen hat nicht wirklich aufgehört, also habe ich den Vormittag im Hostel verbracht.

Mittags bin ich zum Markt gelaufen und habe dort zu Mittag gegessen. Dieser Markt war schöner als der Nachtmarkt vom Tag davor, es gab eine Auswahl an Kleidung, Schuhen, Lebensmitteln und man konnte sich dort sogar die Haare schneiden lassen. Ich bin ein großer Fan von Märkten und gehe dort auch immer mal einkaufen, jedoch habe ich hier in Asien echt Respekt vor Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch, denn diese sind meistens nicht gekühlt und diese würde ich dann vielleicht nicht kaufen.

Da der Regen nicht wirklich aufgehört hatte, bin ich wieder ins Hostel und habe dort weiter die Reise geplant und gelesen.

Fürs Abendessen bin ich dann doch nochmal zum Nachtmarkt gelaufen und habe dort zu Abend gegessen. Dieser war er wieder ziemlich ausgestorben und ich habe herausgefunden, dass er sogar tagsüber geöffnet ist. Dies verwirrt mich, denn tagsüber ist der Markt auch ziemlich ausgestorben, also ist er wahrscheinlich einfach nicht so beliebt.

Sonntags bin ich in einem anderen Café frühstücken gegangen, welches Menschen unterstützt, die taub sind, und gibt diesen die Möglichkeit zu arbeiten. Also bestellt man auf einem Zettel und gibt diesen, dann ab. Also habe ich dort eine Weile gesessen und habe mir die Leute und die Straße angeschaut. 

Da sonntags das Wetter besser war, bin ich dann losgegangen und habe mich ein bisschen umgeschaut. Dort habe ich den Durian Kreisel gesehen, der nach der Stinkfrucht benannt ist, eine Frucht die wie der deutsche Name schon sagt extrem stinkt. Man kann sie hier in Asien überall essen, ich habe mich noch nicht daran getraut, habe es mir aber fest vorgenommen. 

Irgendwann fing es dann trotzdem wieder an zu regnen und ich bin zurück ins Hostel und habe meine Tour geplant und entspannt. Abends wollte ich, dann nochmal essen gegangen und bin in ein Restaurant neben dem Nachtmarkt gegangen und habe dort eine Khmer Suppe gegessen, die sehr ähnlich zur vietnamesischen Pho ist, nur dass man in Vietnam die Möglichkeit Grünzeug in seine Suppe zu machen und dies war zumindest in diesem Restaurant möglich. Abends bin ich zurück ins Hostel und habe alles bereitgelegt und gepackt für meine Abreise am folgenden Tag.

Mein Montag war echt extrem montagig. Auf meinem Zugticket stand, dass man mindestens eine Stunde früher sein Ticket zu einem Boardingpass austauschen muss und dies passiert an der Zugstation, also bin ich extra früh zum Bahnhof und da ich mehr Zeit einkalkuliert habe (wie immer), war ich an der Zugstation 1,5 Stunden vor meiner Abfahrt. Der Bahnhof war so gut wie geschlossen, es war niemand da um das Ticket in einen Boarding pass zu tauschen, es waren eigentlich nur ein paar Hunde da und Leute die Essen für die Menschen am Bahnhof verkauft haben, da nur zwei Züge am Tag fahren, ist es für nicht besonders viele Leute, aber da es kein Boardbistro gibt und man zwischen den Station 10-15 Minuten hat, kann sich jeder etwas kaufen. Irgendwann kamen dann noch ein paar andere Menschen für den Zug und ich war nicht mehr allein, was ein gutes Gefühl war um zu wissen, dass ich nicht falsch war. Irgendwann kam, dann auch noch jemand von dem Zugpersonal und hat gemeint, dass ich mein Ticket gar nicht austauschen müsste. Also hieß es weiter warten bis der Zug kam, dieser kam dann endlich mit einer Stunde Verspätung an. Da es verschiedene Kategorien in den Zügen gibt, hatte ich mich für Soft Seater entschieden, was besser ist als Hart Seater, die man nach meinem Reiseführer nur für 2 Stunden aushalten kann, da meine Fahrt 5 Stunden lang sein sollte, wollte ich mir das nicht antun. Das Ticket war mit 9 Dollar auch nicht wirklich teuer. Als ich dann in eines der Abteile eingestiegen bin und nicht meinen Wagen gefunden habe, da alle anders benannt waren, habe ich nachgefragt und die Dame hat mich nicht wirklich verstanden, hat dann aber gesagt, dass ich dort sitzen dürfte und ich konnte mich dann hinsetzten. Als wir dann alle im Zug saßen, wurde uns von einem Mitarbeiter etwas auf Khmer erklärt. Da die Frau neben mir ihrem westlichen Freund erklärt hatte was gesagt wurde, konnte ich zuhören und habe herausgefunden, dass wir noch eine Stunde warten müssen, weil wir angeblich noch auf weitere Menschen warten. Irgendwann sind wir, dann mit 2 Stunden Verspätung und ich nach 3,5 Stunden warten losgefahren und die Fahrt war in Ordnung. Der Zug war leider ziemlich herunter gekühlt durch die Klimaanlage. aber ich habe die Landschaft angeschaut und gelesen und habe damit irgendwie die Zeit zu Ende bekommen. 

Als ich also mit 2 Stunden Verspätung in Phnom Penh angekommen bin, bin ich zum Hostel gelaufen und brauchte erstmal eine Pause. Später kamen dann meine Mitbewohnerinnen ins Zimmer und wir haben zusammen im Hostel etwas gegessen und haben mit weiteren dazugekommenen Reisenden einen lustigen Abend verbracht. Also hat mein anstrengender Tag ein gutes Ende genommen.

Für Dienstag hatte ich mit einem Mädchen aus meinem Hostel ausgemacht, dass wir zusammen ein paar Tempel besichtigen wollen und haben noch einen weiteren Jungen aus unserem Hostel mitgenommen, weil er gefragt hat, ob er mitkommen könnte. Auf dem Weg zum königlichen Palast haben wir zwei Briten getroffen, die am Ende den ganzen Tag mit uns verbracht haben. Am königlichen Palast wurde uns dann vom Personal gesagt, dass der Palast zwischen 11:30 und 14:00 Uhr geschlossen ist und wir später wiederkommen könnten. Also sind wir weiter gegangen und haben noch ein paar Tempel angeschaut. Irgendwann haben wir dann was Kaltes getrunken und konnten, dann in den Palast. Dieser war ganz interessant, als wir dann eigentlich aufbrechen wollten in die Hostels zurück, fing es an extrem zu schütten. Also sind wir wie die meisten noch ein bisschen in der Silbernen Pagode geblieben und haben gewartet, dass der Regen zu mindest weniger wird. Nach einer knappen halbe Stunde sah es besser aus und wir haben uns auf den Weg gemacht. 

Da die Abflüsse in Kambodscha so gut wie nicht existent sind, haben sich auf den Straßen Riesen Pfützen gebildet durch die man nicht wirklich laufen wollte und da wir durch eine mussten, haben wir für die letzten 5 Minuten ein Tuk Tuk genommen um "trocken" durch die Straßen zu kommen, zumindest nicht knöcheltief im Wasser stehen zu müssen. Diese Idee hatte sich bewährt und wir sind im Hostel angekommen. Dort habe ich dann auch mit einer Gruppe von Leuten den Abend verbracht und viel Spaß gehabt. 

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt eure Zeit!

Liebe Grüße! Eure Sarah!

Saigon


Durian Kreisel in Kampot

Kampot


Kampot


Kampot

Tempel in Phnom Penh

Tempel in Phnom Penh

Tempel in Phnom Penh

Wat Phnom Tempel in Phnom Penh, der der Stadt den Namen gegeben hat 


Tempel in Phnom Penh

Königlicher Palast 

Königlicher Palast

Königlicher Palast

Königlicher Palast 


Silberpagode

Essen in Phnom Penh

Mein Zimmer für mich 

Smoothie

Essen im Kampot
Frühstück in Kampot

Der Zug ist doch noch gekommen

Zug

Essen in Phnom Penh