About Me and My Blog

Hi, ich bin Sarah und war vom 13.07.2015 bis zum 13.07.2016 in Australien und habe dort mein Leben verbracht. In meinem Blog sind meine ganzen Erfahrungen von meinem Leben hier!

Liebe Grüße Eure Sarah!

Mittwoch, 30. September 2015

Mein Schulfeedback nach einem Term

Hallo ich bin es Sarah!

Da ich ja jetzt schon seit einem Term an der Brighton Secondary School und genieße die Zeit ziemlich, vielleicht auch weil die Schule hier anders ist und immer etwas abgeht. 

Denn gefühlt jeden Tag in der Mittagspause werden Sachen verkauft, die von verschiedenen Fächern organisiert wurden um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Was ich eigentlich super cool finde, denn es gibt immer irgendetwas leckeres zu essen, was nicht zu überteuert ist. 

Ich bin auch sehr glücklich mit den Fächern, die ich gewählt habe, ich habe zwar gut mit diesen zu tuen, doch es macht Spaß, also ist das ok und nicht zu deprimierend.

Die Lehrer sind super hilfsbereit und zeigen einem, dass sie wollen, das man am Ende eine gute Arbeit hat. Die Leute sind sowieso einfach alle lieb, die Sekretärinnen nennen einen "Sweetie" oder "Love", also fühlt man sich echt wohl.

Mit meinen Fächern bin ich echt glücklich, denn wir machen echt ganz coole Sachen.

In Drama dürfen wir grade eine ganze Aufführung selber gestalten. Wir sind alle in kleine Gruppen aufgeteilt und schreiben alle verschiedene Skripte, die gespielt 15 Minuten brauchen sollten. Es ist echt kompliziert, so kreativ zu sein und etwas gescheites zu schreiben. Da unseres nicht so gut war, hat der Lehrer uns geholfen, aber hey schreibt mal eine 15 Minuten Performance über die 7 Tod Sünden.

In Event Management haben wir in diesem Term relativ viel gemacht. Zuerst haben wir Präsentationen über verschiedene Events in Süd Australien gemacht, was für mich ganz cool war, denn ich habe mal gleich rausgefunden was hier eigentlich abgeht. Danach mussten wir ein Plakat zu den Events machen. Danach mussten wir für verschiedene Event verschiedne Plätze raussuchen. Jetzt müssen wir in Gruppen eigene Events organisieren. Ich habe mich dafür entschieden, einer unserer Frauen, die sich um die Internationalen kümmert zu helfen, die Abschiedsfeier für die Internationalen zu organisieren, dass wird bestimmt ganz cool.

In Food und Nutrition haben wir ja zuerst einen Salat "zu kochen", danach kam ein Kuchen ohne Laktose, bei dem ich mich für einen Deutschen Apfelkuchen entschieden habe. Der ist aber ein bisschen schief gelaufen, denn nach der gegebenen Backzeit war er noch nicht fertig, dass habe ich aber nicht bemerkt, obwohl ich die Holzstab Probe gemacht habe, ist er mir nach dem ich ihn aus der Form genommen habe zerlaufen (Mist), doch der Lehrer hat mir sehr nett geholfen und nur ganz kurz gehässig gegrinst. Als der Kuchen, dann fertig gebacken war, war er dafür echt gut.
Jetzt müssen wir für 100 Leute kochen und servieren.
Es war ein super cooler Tag und wir haben am Morgen schon angefangen alles vorzubereiten, dort  lief alles gut. Am Abend ging es dann richtig los, als wir an der Schule ankamen, hörten wir schon live Musik und es wirkte schon alles ziemlich professionell und es waren auch schon viele Leute da. Ich hatte totale Angst, dass ich hinfalle oder so, doch ich war aber auch sehr aufgeregt und freute mich darauf.
Wir hatten in der Küche am Anfang Zeitstress, denn die Minibürger mussten auch pünktlich fertig sein. Doch als wir dann mit den Bürgern draußen waren, haben wir super gutes Feedback bekommen und das hat uns allen Sicherheit gegeben, doch als wir wieder in der Küche waren, ging der Stress weiter, denn die zweite Runde musste raus. Als diese dann auch serviert war, wurde es entspannt, wir haben den Abwasch gemacht und konnten ein bisschen Reste snacken und der Lehrer hat noch Knoblauchbrot für uns gemacht. Als wir den Abwasch gemacht hatten und alles aufgegessen war, durften wir gehen und die Zeit genießen.

Französisch ist zwar anders als in Deutschland, aber trotzdem auch echt gut man lernt viel und das ist doch das wichtigste.

Sport war ja am Anfang Handball, was echt Spaß gemacht hat, obwohl ich nie den Ball bekommen habe, aber das ist glaube ich das Problem von allen Mädchen in gemischten Sport. Jetzt grade haben wir Golf beendet, ich finde es zwar ein bisschen unnötig Golf im Sportunterricht zu spielen, aber hey. Ich finde es trotzdem krass, das sich eine Schule leisten kann, Golfsachen zu leisten für eine ganze Klasse.
Wir waren sogar auf dem Golfplatz. Der Golfplatz in Marion ist mitten auf dem Hügel und der Blick ist genial, man hat einen Blick über die ganze Stadt und aufs Meer. Golfen war ok, aber ich bin nicht besonders gut darin.

Mir ist aufgefallen, dass ich im schwersten Englisch Kurs bin, doch das geht eigentlich ganz gut. Wir schreiben kreativ, müssen englische Klassiker lesen (Shakespeare HILFE!!!), halten Präsentationen und müssen englische Bücher lesen, aber man lernt in jedem Englisch Kurs Englisch also geht das alles.

Wir haben am Freitag unsere Zeugnisse bekommen und ich bin eigentlich sehr zufrieden damit. Meine schlechteste Note ist in Sport eine 3 und sonst habe ich drei Einsen und noch zwei Zweien. Also bin ich relativ gut, würde ich sagen.


Liebe Grüße eure Sarah!

Mittwoch, 23. September 2015

Was grade so abgeht...

Hallo ich bin es Sarah!

Ich wollte mich mal wieder mit einem Update von meinem normalen Leben melden, denn ich hatte ja immer mal wieder bisschen spannendere Sachen geschrieben, dieser Artikel wird einfach nur wie es mir geht und was in der Schule so abgeht. So etwas will ich jetzt immer jede zweite Woche machen und die andere Woche kommt, dann etwas anderes.

Ich bin nun schon 67 Tage in Adelaide also am Freitag waren es zwei Monate. :)

Mir geht es immer noch gut und habe auch die meiste Zeit Hoch Phasen, ich hatte eine kurze Down Phase, aber das lag nicht an Adelaide oder Australien, sondern daran dass ich Probleme in meiner Familie in Deutschland hatte und ich nicht bei Ihnen war und an meinen Freunden hier, darauf komme ich später zurück.

Ich hatte vorletzte Woche ein langes Wochenende 4 Tage Schulfrei und die Gründe sind sowieso die besten. Der Freitag war frei, weil wir Elternsprechtag hatten und bei 1500 Schülern braucht man etwas länger als einen Nachmittag. Am Montag hatten wir dann auch noch Schulfrei, weil in Adelaide die Royal Adelaide Show getobt hat und jede Schule gibt ihren Schülern einen Showday, das heißt einen Tag Schulfrei, damit man dort hingehen kann

Jetzt fragt ihr euch was ist die Royal Adelaide Show eigentlich. Die Royal Adelaide Show oder die Show ist ein Landwirtschaftsausstellung, die mit einem Volksfest verbunden ist, es gibt also Achterbahnen und viele kleine Shows mit Tieren oder man schaut sich die Tiere in ihren Ställen an. Das beste an der Show sind die Showbags, also Taschen die man von viele verschiedene Marken bekommen kann, diese haben dann Produkte von den Marken drinnen, die Preise für diese gehen von 1$ zu 100$. Die Showbags gibt es mit Schokolade oder von zum Beispiel der ELLE mit Zeitschriften und Beauty Produkten. 

Ich war mit meiner Gasfamilie dort und ich fand es ganz cool, wir hatten bestes Wetter 26 Grad und Sonnenschein. Wir haben uns alles angeschaut und haben, dann alle einen Dagwood Dog gegessen, ein Würstchen in Teig, der dann frittiert wird und auf einem Stock serviert meistens wird es dann noch in Ketchup getunkt. Das Fest überhaupt hat mich ein bisschen an das Oktoberfest erinnert, nur das es weniger Bier gab und viel mehr Tiere. Es gibt Kühe, Schweine, Schafe, Alpakas und auch Haustiere wie Hunde und Katzen. Am Abend gab es dann noch ein Feuerwerk, was super schön war und es war gut auszuhalten nur in Jeans, Top und einem Cardigan. Wir konnten natürlich auch den Kauf von Showgags nicht auslassen. Wenn man eine bestimmte Showbag will, sollte man diese nicht zu spät kaufen, denn diese können leicht ausverkauft sein, aber wenn man nichts spezielles will oder etwas was nicht zu beliebt ist kann man am Ende gehen, dass ist sowieso besser, denn dann muss man sie nicht den ganzen Tag mitschleppen. Im Großen und Ganzen fand ich den Tag ganz schön und hatte echt Spaß.

Ich genieße meinen Unterricht immer noch, und es sind bald meine ersten Ferien in Adelaide, JUHU zwei Wochen keine Schule, obwohl diese auch sehr viel Spaß macht. Ich werde eine Outback Tour machen und mir alles berühmte im Outback anschauen. Ich werde berichten wie ich es fand.

Ich habe jetzt auch schon wieder Fächer gewählt, für nächstes Schuljahr. Ich habe mich für Französisch, Englisch Communications, Mathematical Applications, Drama und PE (Sport) entschieden, und meine zwei Ersatzfächer sind, Tourism und Workplace Practices. Ich verspreche mir viel von meiner Fächerwahl für 2016.

Außerdem habe ich mich bei einem Fitness Centre angemeldet und kann dort trainieren und schwimmen gehen. Es ist super schön und relativ günstig für die Sachen, die ich dort machen kann.

Ich bin außerdem mitten in einem Kurs zum Surf Lifesaver, also werde ich irgendwann rumrennen wie die Leute in Baywatch und die Leute vor den Haien retten, ja ihr habt richtig gehört Haie. Meine Mama hat zwar Angst um mich, aber ich passe auf, versprochen Mama. <3

Wenn ihr euch interessiert wie ich dann aussehe oder was ich dann überhaupt mache und wie die Ausbildung ist, kann ich nochmal etwas darüber schrieben und/ oder ihr schaut euch die Serie  Bondi Rescue an, diese ist wohl sehr gut und zeigt echte Rettungsfälle in Sydney am berühmten Bondi Beach.

Ich wollte euch außerdem berichten, wie es so läuft mit dem Freunde finden und wie es mit meinen Freunden so aussieht.
Da ich ja in einem neuen Land bin muss ich ja auch neue Leute kennen lernen. Dieses ist ziemlich schwer und kann auch seine Zeit dauern.
Meine Organisation hat mir gesagt, setzt euch einfach zu Leuten dazu, das wird dann schon mit einer Freundschaft, doch das ist echt nicht leicht, denn man würde es ja selbst auch nicht wollen, dass sich irgendwelche Leute zu einem setzten, die man ja auch nicht kennt.
Also ist man die erste Zeit mit den Internationals zusammen, was ja auch nicht schlecht, denn eigentlich spricht man ja auch mit diesen Englisch. Doch es ist auch nicht das beste wenn man die ganze Seit mit den Internationalen zusammen ist, man ist hier um den Australischen Lifestyle kennen lernen und sich nicht die ganze Zeit mit den Internationalen abgeben, klar verstehe ich, dass dann wir ja alle im selben Boot gesessen sind.
Ich war auch die erste Zeit mit den Internationalen zusammen, bis mir auffiel, dass ich ein bisschen ignoriert wurde und bei Aktivitäten ausgeschlossen wurde, als mir dann eine von den Internationals erzählt hat, dass wir uns alle nur ausnutzen und sie mich eigentlich nicht mögen. 
Dies hat mich auf den Boden der Tatsachen gebracht, denn es hat meine Vermutungen bestätigt. Ich habe mich dann auf zu den Australiern gemacht, diese haben mich auch gut aufgenommen, denn mit Ihnen hatte ich  davor schon einmal Kontakt. So ist das auch ok ausgegangen, zu den Internationalen habe ich zwar auch noch Kontakt, aber ich bin nicht mehr auf sie fixiert.

Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich immer noch super gut und habe keine Probleme mit Ihnen. Ich kann mit Ihnen über alles reden, was echt gut ist. Mit meiner Gastmama gehe ich am Wochenende zum Flohmarkt und wir verkaufen alte Sachen von Ihnen.

Meine chinesische Gastschwester ist immer noch nicht aufgetaut und das wird sich glaube ich auch nicht ändern, aber ich lasse mich gerne überraschen. Sie verbringt die meiste Zeit in ihrem Zimmer und schaut chinesische Serien. Doch wenn ich mal mit ihr von der Zugstation nach Hause laufe redet sie zwar, aber man muss sie eben etwas fragen oder einfach mit dem Gespräch anfangen.

Mit dem Englisch läuft es echt gut und das habe ich glaube ich auch dem deutschen Englisch Unterricht zu verdanken, denn der hat mir echt geholfen so etwas zu erreichen. Ich habe ein 5 Seiten langes Theaterskript geschrieben, es war zwar noch nicht bühnenreif aber man konnte es verstehen.

In Deutschland ging jetzt auch wieder die Schule los und für meine Freunde hat der Ernst der Oberstufe angefangen. Es tut gut, den erst nochmal zu verschieben, aber wenn sie alle ihr Abi haben muss ich noch ein Jahr in der Schule sitzen, aber über sowas denke ich gar nicht erst weiter nach, denn ich will ja ein schönes Jahr haben.

Das Wetter ist eigentlich super gut, doch alle beschweren sich wie schlecht das Wetter ja ist, also ich würde nicht sagen, das 18 Grad im Winter schlecht sind, aber ok. :)


Liebe Grüße eure Sarah!

Das Feuerwerk 

Dagwood Dog

Es gab auch Achterbahnen

Mittwoch, 16. September 2015

Tier Show

Hallo ich bin es Sarah!

Schon vor ein paar Wochen wurde uns von unserer Home-Group-Lehrerin gesagt wir sollen, am nächsten Tag für zwei Stunden in einen Raum gehen, denn wir werden australische Tiere sehen, die Haustiere sind, also werden sie uns nicht tun.

Wir alle hatten ziemliche Vorfreude und waren super aufgeregt. Wir haben unsere Kameras mitgenommen, für coole Bilder von den Tieren, den diese werden wir vielleicht nicht mehr sehen.

Als wir dort ankamen, kam eine junge Frau in den Raum und hat uns erzählt, dass sie von Animals Anonymus ist und uns ein paar Tiere aus Australien mitgebracht hat und das sie uns nichts tuen und wir sie streicheln, fotografieren und halten können. Es war super cool! :)

Zuerst hat sie uns einen Vogel gezeigt, der sich super gut tarnen kann, denn seine Federn sahen echt aus wie Baumrinde.

Danach zeigte sie uns zwei kleine Eidechsen, die auch rumgebracht wurden, dass jeder sie genau ansehen kann.

Danach durften wir uns ein Bettong anschauen, ein Tier das leider schon fast ganz ausgestorben ist, aber unglaublich süß ist, es war so süß und super weich zum Knuddeln.

Wir haben außerdem zwei kleine Pythons gesehen, ein Salzwasser Krokodil, das noch klein war (Zum Glück, denn es gibt Krokodile hier die bis zu 8m lang werden können)

Einen glyder durften wir auch noch sehen, die sind unglaublich süß und "fliegen" von Baum zu Baum.

Eine Eidechse, die als erstes mal ihr Geschäft auf dem Tisch erledigt hat, nicht besonders appetitlich.

Zuletzt haben wir dann eine Große Phyton gesehen, die bis zu 24 Kilogramm wiegen kann, mit dieser konnten wir dann Fotos machen, vier Mädels hatten dann immer das Tier im Hand, also es war sehr schwer.

Das waren dann die zwei Stunden mit den Tieren, die Zeit ist viel zu schnell vergangen und man hätte noch so viel mehr Tiere sehen können.

Ich hoffe ihr konntet somit auch einen kleinen Blick in die australische Tierwelt werfen. 

Ich bin gespannt was ich noch für andere Tierarten hier entdecken kann. Kängurus habe ich ja schon in Sydney gefüttert, die einfach süß sind. 

Liebe Grüße eure Sarah!
Bettong

Bettong

Gecko

Kleine Schlange

Wasserdrachen

Die Eidechse hat erstmal auf
den Tisch gemacht

Eidechse

Glider

Der Vogel der sich so gut tarnt

Nächster Gecko

Nochmal der Bettong



Salzwasser krokodil

Olive Phyton

Mittwoch, 9. September 2015

Was einpacken? und in den ersten Tagen machen?

Hallo ich bin es Sarah!


Ich wollte einfach mal allen, die irgendwann ins Ausland gehen einfach mal paar tipps geben was man mitnehmen oder nicht mitnehmen sollte. Außerdem Dinge die du mitnehmen solltest und auch was man am besten in den ersten Tagen machen sollte.

Also für alle Schüler, die wissen das sie Schuluniform anziehen müssen: Nehmt nicht zu viele Normale Klamotten mit, ihr werdet sie am Wochenende und in den Ferien anziehen und mehr nicht und ihr wollt bestimmt auch mal ein bisschen shoppen gehen.

Sehr wichtig ist es auch einen Umstecker für die Steckdosen mit zu nehmen, denn wenn man den vergisst, ist Hopfen und Malz verloren.

Ich fand es für mich auch ganz gut eine Mehrfachsteckdose mitzunehmen, denn so brauche ich nur einen Umstecker, aber kann ganz viele deutsche Kabel reinstecken und meine Geräte laden.

Nehmt einen Schal mit, denn die Chance ist wirklich hoch das ihr krank werdet, denn im neuen Land sind ganz viele Bakterien, die euer Körper nicht kennt und euer Immunsystem spielt verrückt, ich war zweimal krank innerhalb von 4 Wochen. Außerdem ist es im Flugzeug immer kalt.

Denkt daran bei eure Bank anzurufen und zu checken, ob eure Karte weltweit freigeschalten ist, nicht das es euch wie mir geht und ihr heulend in der Bank steht, weil ihr verdammte Scheiße kein Geld bekommt und ihr kein Bargeld mehr habt.Nehmt genügend Bargeld mit, denn manchmal funktioniert eure Karte trotzdem nicht obwohl es gehen sollte. Ihr könnt auch ein bisschen deutsches Geld dabei haben, denn in den Malls und in der Innenstadt gibt es Plätze zum Geld wechseln.

Kümmert euch auch um euer Handy, also es gibt in Australien eigentlich von den meisten Marken, wie Vodafone, Virgin und Optus, coole Prepaid Verträge, wo man Internet hat und man auch telefonieren kann.

Habt genügend Geld für die Schuluniform dabei, denn die kostet echt viel Geld.

Denkt an alle Ladekabel, denn es kann echt scheiße sein irgendwelche Ladekabel vergessen haben, ich hatte mein Kamerakabel vergessen und bis das Kabel dann endlich da war, war schon ein Monat vergangen.

Nehmt auch ein Paar Geschenke für eure Gastfamilie mit, es kommt einfach gut und es gibt euch was zum reden, Schokolade kommt immer gut, denn die deutsche Schokolade ist sehr gut und die australsiche ist nicht besonders.

Ich rate euch auch, das wenn eure Organisation eine Tour anbietet, also bevor die Schule los geht, wie eine Sydney Tour, dann nehmt dort teil. Denn ihr werdet, wenn ihr nur alleine rumsitzt und noch niemand kennt ganz schnell Heimweh bekommen und es ist irgendwie komisch, wenn man in eine neue Familie kommt, die ganze Zeit zu schlafen, wegen dem Jetlag. Ein weiterer Grund warum so etwas gut ist, ist das ihr dann schon mal etwas von Land gesehen habt.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps weiter helfen und ich wünsche euch allen, dass ihr nichts vergesst.

Liebe Grüße eure Sarah!

Mittwoch, 2. September 2015

Ein Tag im Adelaide City Centre

Hallo ich bin es Sarah!

Am Montag war kein normaler Schultag. Es war besonders, denn wir hatten einen City Trip durch Adelaide, als Teil unserer Orientierung in Australien. Wir hatten außerdem schon eine Tiershow, aber davon erzähle ich euch einanderes mal. 
Wir sollten uns alle am Montag morgen vor der Kantine treffen und sind von dort aus erstmal zum Zug und dann in die Stadt gefahren. Wir hatten bestes Wetter Sonnenschein und angenehme 18 Grad ein toller Wintertag. :) 
Als wir dann in der Stadt angekommen sind, sind wir erstmal über den River Torrens gegangen und zum Adelaide Oval. Dem Football Stadion, wo außerdem Kricket gespielt wird. Denn in Australien spielen sich nicht Fußball (Soccer) sondern Aussie Footie, ein unglaublich brutales Spiel, darüber kann ich gerne auch mal was schreiben, denn ich habe es selbst schonmal gespielt.
Als wir dann das Adelaide Oval angeschaut haben sind wir am River Torrens vorbei ins richtige City Centre gegangen. Erst ging es zur Runde Mall der großen Shopping Straße. Dort hatten wir dann erstmal unsere Pausenbrote oder irgendetwas anderes zu essen. Danach ging es in das South Australian Museum auf der North Terrace, das South Australian Museum und die South Austrlian Art Gallery kosten nichts.
Das Museum war sehr schön und man halt viel über die Aboriginal Kultur gelernt, am Ende sind ganz viele Fotos. Es war ziemlich beeindrucken, obwohl wir noch nicht einmal alles gesehen haben. Dann haben wir einen Abstecher in den Botanic Gardens gemacht auf den Weg dorthin haben wir noch die Adelaide University gesehen, die sehr schön ist, aber dort nicht viel gesehen, denn wir mussten weiter. 
Denn das Aboriginal Kulture Centre stand an, dort war viel Aboriginal Kunst ausgestellt, die sehr schön ist.
In Australen gibt es nicht besonders viele alte Häuser, denn die Aborigines sind viel gewandert, aber dafür gibt es mehr Höhlenmalereien. Deshalb gibt es relativ viele schöne Bilder.
Danach ging es wieder zur Runde Mall Mittag essen, jeder durfte in kleineren Gruppen unterwegs sein und sich ein bisschen umsehen. Danach ging es noch zum International Education Services, der Platz den wir besuchen müssen wenn wir Probleme haben und unsere Internationalen Ansprechpartner an der Schule können uns nicht helfen, oder wenn wir etwas verbrochen haben hin müssen. 
Zuletzt ging es noch zum Center Market, wo ich zwar schon mal war und die meisten Stände geschlossen waren, aber der einfach trotzdem toll ist.
Der Tag war einfach super toll und ich habe die Zeit sehr genossen. Die Stadt ist einfach super schön und einen Tag keine Schule ist auch nicht schlimm.
Obwohl ich mich auch freue, dass ich nächsten Freitag und Montag Schulfrei habe, wegen der Royal Adelaide Show und einem Gespräch mit unseren Home Group Lehrern wegen der Fächerwahl für nächstes Jahr, doch da ich das alles nur zum Spaß mache, muss ich dort nicht hinkommen.
Liebe Grüße eure Sarah!
River Torrens
Adelaides Festival Centre




River Torrens und der Elder Park


Adelaide, Sicht vom Adelaide Oval


Adelaide Oval



Rotunde im Elder Park


Körbe


Hüte und andere Dinge


South Australian Art Gallery 


University of Adelaide


Kirche und North Terrace


Ein weiterer Teil der Uni
von Adelaide
River Torrens mit Boot für eine Rundfahrt


Der Botanische Garten


Aborignes Kunst im Aborigines Kultur
Centre


Rundle Mall 


Victoria Square


Central Market 


Fruchtstand die es mehrfach so auf dem
Central Market gibt
Ein Fleischladen
Kaffee aus verschiedenen Ländern

Mittwoch, 26. August 2015

Ein Update zu meinem Leben in Australien

Hallo ich bin es Sarah!


Heute wollte ich euch einfach mal ein Update von meinem Leben hier in Australien schreiben.

Die Schule läuft ganz gut und ich habe ein B (ungefähr eine 2) für meinen Vortrag in Theater bekommen, ich bin ziemlich stolz und habe mich total gefreut. Der Lehrer ist super nett und hat gesagt das ich mit meinem Englisch bei den Muttersprachlern mithalten kann. Ich bin so stolz.

Außerdem hatte ich gestern Event Management Vortrag habe noch keine Noten bekommen, aber war glaube ich nicht so schlecht.

Freunde finden läuft einigermaßen und es geht alles langsam voran. Mit den Internationalen verstehe ich mich super geht und mache auch am Wochenende mit ihnen etwas. Diese Wochenende geht es zum Bouncen. Das ist ein Raum mit ganz vielen Trampolinen und man kann dort für Zeiten buchen und kann dann die ganze Zeit hüpfen. Es gibt sogar einen Live DJ wird bestimmt cool.

Mit meinen Fächern bin ich eigentlich immer noch ganz zufrieden und genieße sie eigentlich die ganze Zeit. 

Ich habe jetzt English, wo wir Macbeth lesen, an dem ich aber immer noch verzweifele. Mein Tipp geht auf die No Fear Seite, da sind diese ganzen Bücher auch mit modernem Englisch abgedruckt, was täte ich nur ohne diese Seite, ich würde verzweifeln. So geht es einigermaßen.
Ich habe außerdem Französisch, welches total anders als in Deutschland ist, aber auch ganz gut. Ich habe auch noch Event Management wo ich eigentlich auch Spaß dran habe. Wir präsentieren bis jetzt eigentlich  nur die ganze Events in Adelaide, was eigentlich für mich auch ganz gut ist, weil ich dann kennen lerne was es für Events hier gibt. Der Rest ist auch ganz okay und ich habe euch ja darüber schon mal geschrieben.

Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich immer noch super gut und ich glaube und hoffe das sich das nicht ändern wird.

Die Leute hier sind einfach alle super nett, was mich immer wieder aufbaut und freut. Ein Busfahrer hat mich sogar am Montag mitten auf ner Kreuzung als er grade stand reingelassen. :) 

Ja so läuft mein Leben grade hier in Adelaide nicht besonders spannend, aber perfekt für mich.

Liebe Grüße eure Sarah!

Mittwoch, 19. August 2015

Unterschiede in der Schule zwischen Deutschland und Australien

Hallo ich bin es Sarah!

Mir sind in der Zeit in der ich hier in Australien in die Brighton Secondary School gehe ein paar Unterschiede aufgefallen, zum Feodor-Lynen-Gymnasium aufgefallen.

1.Die Schuluniform: In Deutschland geht jeder in die Schule wie er will, aber in Australien herrscht noch Ordnung und Anstand in der Schule und man trägt eine total unsexy Schuluniform, obwohl die jeder anders trägt, ob der Rock unterm Po aufhört, oder bis zu den Knien geht. Strumpfhose oder nicht (bei 10 Grad, ok), die langweilige graue Hose oder doch die enganliegende Schlaghose. Die Schuhe kann man auch selbst wählen, das einzige was gesagt wurde, war schwarz Leder und zum Schnüren, ich habe zum Glück noch welche zu Hause gekauft, denn die man hier findet sind total hässlich und richtig teuer. Das schlimmste ist, aber das wir keine Jacke über die Uniform ziehen dürfen, da ist die Erkältung vorprogrammiert. 


Sportuniform mit
Sneaker der Wahl 

Hose mit Hoodie,
aber leider ohne Kapuze
Hose mit Bluse die
zu allem gehört
Rock mit Pulli und Bluse
2. Der Unterricht: An meiner Schule kann man in der 11. Klasse 5 Fächer wählen und die Fächer hier machen viel mehr Spaß und wir arbeiten, wie im 21. Jahrhundert mit I Movie und unseren MacBooks, in Deutschland ist es ja schon übertrieben, wenn man eine Power Point Präsentation macht, aber die Präsentationen die ich in meinem Theaterkurs gesehen hab, waren wie vom anderen Stern... Ich hab mich richtig schlecht gefühlt mit meiner langweiligen Power Point Präsentation.

3. Die Lehrer: In Australien sind alle Leute netter und damit sind auch die Lehrer viel netter. Sie sind viel offener und helfen einem gerne. Das "you" macht einfach alles viel leichter. 

4. Hausaufgaben: In Deutschland bekommt man meistens Hausaufgaben wie, mache Aufgabe 3 bis morgen. Doch in Australien bekommt man meistens Essays auf, also man bekommt ein Thema und man muss zu erst einen Text schreiben, über diesen schauen die Lehrer dann ein zweimal drüber und dann muss man diesen dann meistens noch präsentieren. 

5. Das BPAC: An meiner Schule gibt es das Brighton Performing Arts Centre, kurz das BPAC, in diesem werden dann immer Schulaufführungen aufgeführt, oder die Schule lädt jemanden ein der etwas präsentiert, diese Aufführungen sind dann immer sehr gut. Meine Schule zuhause hat zwar auch einen Platz für Aufführungen, aber dort hat man keinen Unterricht. Ich hatte gestern meine Theater Individual Study Präsentation und diese war auch im BPAC. Es war die Atmosphäre als wäre da gerade eine Profiaufführung und man hat niemanden auf den Rängen gesehen. Ich war so nervös meine Hände haben so gezittert, es war unmenschlich. Wir hatten letzte Woche zwei Aufführungen von Profis im BPAC und sie waren genial, die Schule hat super gute Leute eingeladen und diese haben sich selbst übertroffen.

6. Die Technik: Wir alle haben ja schon mal MacBooks von der Schule bekommen und die normalen Schüler haben auch welche, die sie dann am Ende ihrer Zeit an BSS der Schule abkaufen. Doch das ist nicht alles, die Year 8 Schüler bekommen I Pads, und die Computerräume haben alle I Macs...Das ist klar, dass dann die Schule 3 PC-Spezialisten herum sitzen hat, die sich um jeden Laptop kümmern.

7. Die Spinde: Nicht alles ist super hier manche Sachen die sich die Schule ausgedacht hat,ist ein bisschen verrückt. Wir alle haben Spinde was eine super Idee ist, aber wir müssen jeden morgen zu unserem Spind rennen um unsere Sachen dort einzusperren, denn wir dürfen nicht mit Schultaschen durch die Schule rennen... Das ist krass, denn man muss sich immer abhetzen wenn man zur Schule kommt, dass man noch genügend Zeit hat zum Spind zu gehen.

8. Home Group: An jedem Tag hat man 10 Minuten Home Group. Ihr fragt euch jetzt erstmal alle was das ist. Jeder Schüler ist erst einmal in einem Haus, in meinen Fall bin ich bei den Buffaloes, in jedem Haus sind Schüler aus allen Stufen. Jede Stufe aus dem Häusern haben, dann verschiedene Home Groups aufgeteilt, da ich mit den anderen Internationals bin sind wir die International Buffaloes, eigentlich macht man in Home Group nicht so viel, man sitzt nur rum und einem wird immer mal Informationen zu allem möglichem gegeben. 

9. Die Schulbücherei: Ich musste in den letzten Tagen immer mal in die Schulbücherei und diese ist einfach super sortiert, man findet alles was man sucht und die Leute kennen sich aus. Unsere Schulbücherei zu hause wird von Mamas betrieben. Hier kümmern sich die Lehrer darum und diese kennen sich super aus und können einem echt gut helfen. Ich wollte heute ein Buch das ähnlich zudem ist, das ich schon gelesen habe, als ich die Dame gefragt habe, war sie super hilfsbereit und hat mir erstmal 4 Bücher vorgeschlagen, die ähnlich zu diesem sind. In Deutschland können, die das nicht so gut.

10. Der Tagesablauf: Jeder Schultag startet um 8:40 in Australien, dann hat man erstmal 50 Minuten Unterricht, danach noch eine Stunde mit 55 Minuten, manchmal hat man Doppelstunde manchmal nicht. Danach sind 10 Minuten Home Group und dann 25 Minuten Pause, danach wieder 50 Minuten Stunde und dann nochmal 55 Minuten, dann hat man wohl verdiente Mittagspause für 45 Minuten und dann 55 Minuten Stunde und zuletzt nochmal 50 Minuten, dann können wir um 3:15 Heim gehen. Wir haben zwei Tage die sind anders, Dienstag haben wir ein bisschen früher aus, den da haben wir nur einmal 60 Minuten nach der Mittagspause, also haben wir dann um 2:30 aus. Freitag ist Home Group Tag dort haben wir erste, zweite normal, dann Home Group, Pause und dann nochmal 45 Minuten Home Group, dann ist die vierte Stunde 60 Minuten lang und dann geht der Tag normal weiter.


11. Die Pausen: Also wir haben eine 25 Minuten Pause und Mittagspause für 45 Minuten. In dieser sollte jeder essen aufs Klo gehen und so weiter. Essen darf man, aber nur auf den Pausenhof und wenn man nicht isst, kann man vor die Bibliothek ins Warme gehen, doch dort muss man wiederum leise sein. Man kann auch, als Year 11 Schüler in den Aufenthaltsraum für Year 11 Schüler gehen, aber da muss man auch ruhig sein. Also kann man eigentlich nur auf dem Pausenhof sein und hoffen, das es nicht regnet oder zu kalt ist.


12. Die Kantine: Am Feodor-Lynen-Gymnasium gibt es einen Kiosk und eine Mensa, der Kiosk ist ertragbar, aber völlig überteuert und die Mensa hat das gleiche Problem. An der BSS, gibt es eine Kantine, die eigentlich immer geöffnet ist und die echt super ist, die Preise sind ok, aber die Schlange ist immer super lang... Ich glaube das spricht für das Essen. Obwohl das Einlass System total blöde ist. Die Kantine ist drinnen und wir stehen immer draußen wie oben schon erklärt, also bildet sich vor der Kantine immer eine lange Schlange und der Lehrer der Aufsicht an der Mensa hat lässt immer nur eine bestimmte Anzahl an Schülern rein. Das kann dann immer dauern...

13. Sport außerhalb des Stundenplans: Die Schulen in Australien bieten viele Extra-Curricular-Activies an, also Sachen die nicht im Lehrplan stehen, also zum Beispiel Sport oder Musik. Ich gehe zum Beispiel morgen Aussie Football spielen. Diese kosten manchmal etwas, sind aber definitiv günstiger, als sich in einem Verein anzumelden.

14. Der Aufbau der Schule: Die BSS hat eine besondere Raumaufteilung. Hier haben nicht die Lehrer Klassenzimmer, oder die Schüler, hier haben die verschiedenen Fächer Gänge, also es gibt einen Gang, wo nur Physik unterrichtet wird, oder den Sprachengang, das ist gut um sich zurecht zu finden, denn wenn man beim richtigen Gang angekommen ist, muss man nur noch die Raumnummer suchen.


15: DayMap: Da wir in Australien im 21. Jahrhundert angekommen sind und jeder ein Macbook hat, haben wir auch keine Hausaufgabenhefte mehr. Wir haben alles in einer App die DayMap heißt. Jeder Schüler meldet sich dort mit seinem Namen und seiner Student-ID-Nummer an und kann dort seinen Stundenplan abrufen, sehen was er auf hat und mit seinen Lehrern mailen. Jeder Schüler hat eine E-Mail-Adresse und kann, damit auch private Mails verschicken.


Also die Australier sind schon gut im 21. Jahrhundert angekommen und die Deutschen können noch ein bisschen nachlegen, auch was die Fächer angeht.

Liebe Grüße eure Sarah!